In Schottland werden Ölheizungen testweise mit hydrierten Pflanzenölen befeuert, die unter anderem aus Speiseabfällen gewonnen werden und fossile Energieträger vollständig ersetzen.

Die Produktion des hydrierten Pflanzenöls könnte durch verstärkte Nachfrage günstiger werden. Foto: pixabay.com

Fünf Prozent der bewohnten Bauten im Vereinigten Königreich heizen nach wie vor mit Öl, berichtet das Magazin „Trends der Zukunft“ online. Eine Alternative zur kompletten Umrüstung auf eine klimafreundlichere Variante bietet nun die Verwendung hydrierter Pflanzenöle: „Ersten Berechnungen zufolge lassen sich die Klimaemissionen der Ölheizung so um rund neunzig Prozent reduzieren.“

Neunzehn Häuser in Schottland hätten sich bislang an dem offizellen Test beteiligt, der auf ein Jahr angelegt ist, heißt es weiter. Erweise sich die Technologie als praxistauglich, könnte sich die Zahl der Heizungsumrüstungen, die zwischen 500 und 1.000 britischen Pfund kosten, schnell erhöhen. Nachteil der Technologie sind allerdings die Kosten des hydrierten Pflanzenöls, für das aktuell noch dreimal soviel wie für fossiles Rohöl bezahlt werden muss, so „Trends der Zukunft“.

Pflanzenöl wird übrigens auch für Fahrzeug-Motoren verwendet (zum Beispiel in Österreich) und stellt eine Alternative zu fossilen Brennstoffen dar.

(cst)

Bericht „Trends der Zukunft“ 

Bericht „electrek“ 

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