Das Land Burgenland fördert rückwirkend zum 1. Jänner private Photovoltaikanlagen mit einem Zuschuss von 30 Prozent der förderbaren Kosten. Insgesamt stehen dafür dieses Jahr 700.000 Euro zur Verfügung.


„Unser Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2013 100 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbarer Energie gewonnen wird. Zu diesem Ziel soll auch die ‚Photovoltaikförderung 2010’ des Landes beitragen“, erklärte Landeshauptmann Hans Niessl bei der Präsentation der „Photovoltaikförderaktion 2010“ am Dienstag.

Das Land wolle mit der Förderung Anreize für die Erzeugung elektrischer Energie auf solarer Basis gerade in privaten Haushalten schaffen und dadurch die dezentrale Stromerzeugung im Land stärken. Strom solle dort erzeugt werden, wo er auch gebraucht werde, so Niessl weiter.   

Laut Johann Binder von der mit der Abwicklung betrauten Burgenländischen Energieagentur ist die Förderung ein nichtzurückzahlbarer Zuschuss. Maximal werden 1.100 Euro je kWpeak bezahlt, die für die Förderung anerkannte Höchstleistung beträgt 4 kWpeak. Die Förderanträge müssen spätestens sechs Monate nach behördlicher Bewilligung und noch vor Beginn der Projektsetzung bei der Burgenländischen Energieagentur eingebracht werden. Voraussetzung ist ein Hauptwohnsitz im Burgenland und die Anerkennung der Anlage als Ökostromanlage.

Der burgenländische Energieversorger BEWAG unterstützt die Initiative mit dem Einspeistarif „BEWAG SonnenStrom“. 7,59 Cent gibt es für Besitzer geförderter Photovoltaikanlagen je erzeugter Kilowattstunde, die nicht selbst verbraucht wird.

Quelle: Land Burgenland

Foto: Markus Braun

Kommentare  

#1 didi 2010-03-12 11:57
"Die Förderanträge müssen spätestens sechs Monate nach behördlicher Bewilligung und noch vor Beginn der Projektsetzung bei der Burgenländische n Energieagentur eingebracht werden. Voraussetzung ist ein Hauptwohnsitz im Burgenland und die Anerkennung der Anlage als Ökostromanlage. " beim bauen muss man eh schon auf so viele dinge aufpassen, aber der staat kann nicht genug bürokratie kriegen.

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