Durch den Einbau eines Plattenwärmetauschers spart die Agrana Fruit Austria seit 2006 pro Jahr 45.000 Euro ein. Die Investition hat sich damit längst amortisiert.


Das Unternehmen für Fruchtzubreitung erreicht die Kostenersparnis durch Wärmerückgewinnung aus der Kälteanlage für sein Tiefkühllager und aus der Dampfkesselabsalzung. 98.000 Euro hat der Gleisdorfer Betrieb 2006 für die Modernisierung seiner Ammoniak-Kälteanlage ausgegeben.

Davor wurden zur Aufbereitung des Warmwassers (mit 60°) jährlich rund 500.000 Nm3 Erdgas benötigt. Außerdem schluckte die Kälteanlage des Tiefkühllagers viel Energie, um Wärme aus dem Kältemittel über offene Kühltürme an die Umgebung abzugeben. Bei der so genannten Absalzung des Dampfkessels wird das Kondensat mittels Frischwasserbeimischung abgekühlt.

Durch den Einbau des Plattenwärmetauschers wird nun die abzuführende Wärme aus der Kälteanlage für die Vorwärmung zur Warmwasserbereitung genutzt. Ergebnis: Allein 2006 betrug die Kosteneinsparung durch die Verringerung des Erdgasverbrauchs, des Wasserverbrauchs, und durch die Reduktion des Abwassers ca. 80.000 Euro.

Seither können durch die Wärmerückgewinnung etwa 720.000 kWh pro Jahr eingespart werden und auch die Kühltürme brauchen jetzt weniger Strom. Insgesamt errechnen sich daraus eine Ersparnis von 750.000 kWh im Jahr und eine Kostenreduktion bei der Warmwasseraufbereitung von 30 Prozent. Für die erreichte Reduktion wurde Agrana 2009 im Rahmen des klima:aktiv Prorgramms "energieeffiziente Betriebe" ausgezeichnet, das produzierende Industrie- und Gewerbebetriebe bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz unterstützt.

Unternehmensseite: Agrana Fruit Austria GmbH

Kommentare  

#3 didi 2010-03-12 11:52
bitte was ist denn die einheit Nm3? ein bissl technisch sind die artikel hier schon
#2 thomas 2010-03-05 09:34
... es muss nur die Hürde im Kopf überwunden werden am Anfang eine größere Summe zu investieren. Aber wie man sieht lohnt sich das langfristig auf jeden Fall!
#1 Christoph Rösch 2010-03-02 16:49
Schon faszinierend, wie schnell sich der Mut auszahlt, in neue Technologien zu investieren.

Kommentar schreiben

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite benutzerfreundlicher zu gestalten. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.