Der österreichische Ziegelhersteller musste 2009 31 von 250 Fabriken schließen und 2500 Stellen streichen. Die Maßnahmen wurden nötig, weil das Unternehmen laut vorläufiger Berechnungen 2009 einen Nettoverlust von 258,7 Mio. Euro erwirtschaftet hat.


Vorstandssprecher Heimo Scheuch schloss anlässlich der Präsentation dieser Zahlen weitere Werksschließungen 2010 aber aus. Gleichzeitig prognostizierte das Management für dieses Jahr „deutliche Ergebnissteigerungen aufgrund von Kosteneinsparungen“ und eine bessere Auslastung der Fabriken.

2008 wies Wienerberger noch einen Überschuss von 103,3 Mio. Euro aus. Operativ verdiente der Konzern im Vorjahr 240 Mio. Euro. Heuer ist dieser Betrag durch Restrukturierungskosten auf 19 Mio. Euro zusammengeschrumpft. Die schlechte Lage spiegelte auch der Umsatz wider: Er schrumpfte um ein Viertel auf 1,8 Mio. Euro.

Vor allem die in der Rezession gesunkenen Wohnungsneubauten gelten als Grund für die schlechten Zahlen. Vor allem für die Märkte Deutschland, Belgien und Frankreich bewertet der Vorstand die Geschäftslage für 2010 aber verhalten positiv. Auch in Amerika, dem zweitgrößten Markt des Unternehmens, zeichne sich eine steigende Auslastung ab. Für Osteuropa gab sich Scheuch nur für Polen wegen dessen starker Binnenkonjunktur optimistisch.

Quelle: diepresse.com

Foto: Wienerberger

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