Holz als Energieträger wird nach den ländlichen Regionen auch in den großen österreichischen Ballungszentren immer beliebter. Darauf lassen Zahlen schließen, die belegen, dass Holz vor Öl und Erdgas mittlerweile der heimische Energieträger Nummer 1 ist.

Bekannt war, dass Holz der bevorzugte Brennstoff von 92 % aller ländlichen Haushalte in Österreich ist. Diese Zahl allein kann das gute Abscheiden des Energieträgers auf dem heimischen Energiemarkt aber nicht erklären. Auch die Bewohner der großen österreichischen Städte setzten also vermehrt auf Holz.

Die Zahl der neu installierten Pellets-Kessel war zwar im vergangenen Jahr rückläufig, insgesamt setzte sich die positive Entwicklung des Rohstoffs aber fort. Mit Stückholz heizen in Österreich 1.549.409 Haushalte, mit Holzbriketts 110.819, Pelletsanlagen sind in 46.273 und Hackschnitzelkessel in 45.413 Gebäuden zu finden.

Der Gesamteinsatz von Pellets und Hackschnitzel stieg laut der Zeitschrift „ökoenergie“ von der Heizsaison 2005/2006 auf jene von 2007/2008 um 20 % – von 8.728 Terajoule (TJ) auf 10.456 TJ – und liegt jetzt mit 3,7 % deutlich vor der Kohle (1,2 %). Im Jahr 2000 war dieses Verhältnis noch umgekehrt. Stückholz ist mit einem Gesamtanteil von 21,1 % (59.450 TJ) nach wie vor der beliebteste biogene Energieträger.

Quelle: ökoenergie 77/2010

Kommentare  

#1 thomas 2010-02-16 12:19
Also ich wohne in der Stadt und habe mir auch schon überlegt eine kleinen Holzofen anzuschaffen.
Allerdings nicht als kompletten Ersatz für die Heizung sondern als Zusatzheizung um unabhängig zu sein ... und natürlich auch wegen der gemütlichen Atmosphäre die ein knisterndes Feuer bringt das man beobachten kann.

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