Eine Studie geht dem Wechselspiel zwischen Energiepflanzen und Nahrungsmittelproduktion nach. Nur die Steigerung der Ausbeute kann den Ertrag steigern, die Fläche ist begrenzt.

Die bisherigen Studien über globale Bioenergie-Potenziale berücksichtigen die Wechselwirkungen zwischen Nahrungsmittel und Energieversorgung zu wenig.

Daher hat das Institut für Soziale Ökologie an der Klagenfurter Universität im Auftrag zweier britischer NGOs (Friends of the Earth und Compassion in World Farming) diesen Sachverhalt untersucht. Auch Wissenschafter des Potsdam Institute for Climate Impact Research arbeiteten mit.

Die Studie wurde Ende 2009 fertiggestellt und trägt den prägnanten Titel "Eating the Planet: Feeding and fuelling the world sustainably, fairly and humanely - a scoping study".

Insbesondere auf die nächsten Jahrzehnte gesehen, also im Zeithorizont bis 2050, werden die dann auf der Erde lebenden 9,2 Mrd. Menschen nur ernährt und mit Energie versorgt werden können, wenn der Anteil an tierischer Nahrung begrenzt und die Bioenergie-Anbauflächen nicht erhöht werden. Dafür aber sollte die Effizienz der Energie-Ausbeute pro Flächeneinheit erhöht werden. Essen die Menschen mehr Tiere, so verkleinern sie das Bioenergie-Potenzial deutlich.

Studie zum Download
Uni Klagenfurt

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