Die Erlöse im Sanitär- und Heizungsrohrmarkt sanken 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 %, meldet der Branchenradar "Sanitär- & Heizungsrohre in Österreich 2016".
Zwar sei trotz der schwachen Baukonjunktur die Nachfrage nach Sanitär- und Heizungsrohren im letzten Jahr vergleichsweise zufriedenstellend gelaufen: Angeschoben von einem robust wachsenden Wohnungsneubau stieg der Absatz von Flächenheizungen um ein halbes Prozent, Verrohrungen für Sanitär- und klassische Heizungsanwendungen legten im Vorjahresvergleich um ein Prozent zu. Erlösseitig jedoch sei davon nichts übrig geblieben, heißt es in der jährlichen Marktstudie. Der Herstellerumsatz sank 2015 insgesamt um 1,6% auf 255,5 Millionen Euro.

Als Grund dafür werden die fallenden Durchschnittspreise quer durch alle Produktgruppen angeführt. Bei Flächenheizungen und Kunststoffrohren gaben die Preise um rund ein Prozent nach, bei Kupfer und anderen Metallen sogar um rund fünf Prozent. Die sinkenden Durchschnittspreise seien großteils den sinkenden Rohstoffpreisen geschuldet: Sowohl der Ölpreis als auch die Metallpreise rasselten im Jahr 2015 in den Keller. Der Preisvorteil musste an den Handel weitergegeben werden. Einzig im Materialsegment Verbundrohre blieben die Preise nahezu stabil.

Marktentwicklung Sanitär- & Heizungsrohre total in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro Umsatz in Mio. Euro:

Umsatz in Mio. Euro

2012

2013

2014

2015

Sanitär- & Heizungsrohre total

266,2

262,8

259,7

255,5

Bauteilheizungen

73,7

70,5

69,3

68,7

Rohrsysteme

192,5

192,3

190,4

186,8

Quelle: Branchenradar Bauteilheizungen in Österreich 2016, Branchenradar Rohrsysteme für Sanitär & Heizung in Österreich 2016

Homepage Brachenradar

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