Der Rückgang beschleunigte sich im Jahr 2015 erneut, bei Schaumstoffen tobte ein erbitterter Preiskampf, meldet der Branchenradar "Dämmstoffe in Österreich 2016".
Die Nachfrage nach Stoffen zur Dachdämmung sank um rund drei Prozent. Foto: BMLFUW/Kern Bernhard
Aufgrund eines weiterhin rasch sinkenden Renovierungsvolumens schrumpfte auch im letzten Jahr das Geschäft mit Dämmstoffen substanziell, heißt es in der jährlich publizierten Marktstudie. Im Vergleich zu 2014 haben sich die Herstellererlöse nochmals um 7,7 Prozent auf 268 Millionen Euro reduziert, seit 2012 sei der Markt um nahezu zwanzig Prozent geschrumpft.

Neben der rückläufigen Nachfrage von minus 4,8 % im Vergleich zum Vorjahr machen laut Branchenradar den Herstellern die sinkenden Preise immer mehr zu schaffen: Bereits das dritte Jahr in Folge ist der Durchschnittspreis um drei Prozent gefallen. Vor allem bei Schaumstoffen, speziell bei EPS, sei der Preisdruck mittlerweile extrem hoch. Im letzten Jahr lagen die Umsätze mit EPS um beinahe zwölf Prozent unter jenen des Vorjahr, Schaumstoffe insgesamt verzeichneten einen Erlösrückgang von rund zehn Prozent. Der Umsatz mit anderen organischen und anorganischen Dämmstoffen habe sich um sechs Prozent reduziert, so der Branchenradar.

Verantwortlich für die Performance der einzelnen Dämmmaterialien sei nicht zuletzt der unterschiedliche Bedarf der zu dämmenden Bauteile. Die Nachfrage nach Dämmstoffen für Dachdämmungen sank um etwa drei Prozent, jener für Innenwanddämmungen um vier Prozent. Der Fassadenbereich sei im Vergleich zum Vorjahr um fast sieben Prozent geschrumpft, ser Bedarf im Segment Boden war dagegen stabil.

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