Die Pellets-Branche erwies sich 2009 als krisenfest, meldet der Verband proPellets Austria. Die heimische Produktion stieg sogar auf Rekordniveau.
Mit Jahresende 2009 gibt es in Österreich insgesamt rund 71.000 Pellets-Heizkessel - das sind über 13 % mehr als Ende 2008. Die Pellets-Branche trotzt damit erfolgreich der Krise, so Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria.

„Die Unabhängigkeit von potenziellen Energiekrisen war heuer ein starkes Argument für die Holzpellets“, so Rakos in einer Presseaussendung. Denn: „Die nächste Öl- oder Gaskrise kommt bestimmt. Wer daher unabhängig von politischen Entscheidungen in Moskau und Kiew oder den Krisen im Nahen Osten bleiben möchte, steigt auf den heimischen Brennstoff Pellets um.“

Auch der Pelletsproduktion ist es 2009 gut ergangen: Sie ist auf 725.000 Tonnen angestiegen. 590.000 Tonnen wurden dabei für den heimischen Bedarf produziert, der Überschuss wird vor allem nach Deutschland und Italien exportiert.
2010 soll es so weitergehen: Vier weitere, große Pelletswerke befinden sich derzeit in Bau - sie sollen die Produktionskapazität um bis zu 240.000 Tonnen steigern, was dem Wärmebedarf von 40.000 Haushalten entspricht. Die Werke werden in Rastenfeld bei Zwettl, in Leiben bei Melk, in Bad St. Leonhard im Kärntner Lavanttal und im oberösterreichischen Oberweis bei Gmunden gebaut.

Quelle: OTS.at

Weitere Informationen:
www.propellets.at

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