Alte Heizkessel in Deutschland bekommen ein neues Umweltlabel: Mehr als zwei Drittel der installierten Geräte sind alt und verbrauchen daher zuviel Energie.
36 Prozent aller Heizgeräte in Deutschland sind älter als 20 Jahre.
70 Prozent der derzeit installierten Heizkessel in Deutschland sind nicht mehr richtig funktionstüchtig und verschmutzen daher massiv die Umwelt. 36 Prozent aller Heizgeräte sind sogar älter als 20 Jahre. Pro Jahr werden derzeit nur drei Prozent der alten Geräte gegen neue Heizkessel getauscht. Wenn es in diesem Tempo weitergehen würde, bräuchte es 25 Jahre, bis alle unsanierten Geräte aus den Haushalten in Deutschland verschwunden sind.

Um die Endnutzer auf dieses Thema aufmerksam zu machen und somit den Austausch der Geräte voranzutreiben, plant die deutsche Regierung ab dem Jahr 2016 ein Heizungslabel für die alten Kessel einzuführen.

Das Ziel ist es, die Verbraucher über den Effizienzstatus der Geräte in ihren Häusern und Wohnungen zu informieren und sie für dieses Thema zu sensibilisieren. „Zudem erhalten sie bei der Vergabe des Labels Informationen über etwaige Fördermittel, eine Vor-Ort-Beratung sowie einen Heizungscheck“, wird im Gesetzesentwurf festgehalten. Ab Anfang 2016 sind Heizungsinstallateure, Rauchfangkehrer und Energieberater berechtigt auf alte Geräte das Etikett anzubringen – ab 2017 dann auch verpflichtet. Geräte, die älter als 15 Jahre sind, müssen dann mit einem Etikett versehen werden. Klassifiziert werden die Etiketten, wie bereits aus dem Haushaltsgerätebereich bekannt, mit den Klassen A bis G. Das grüne A weist das Gerät als „sehr effizient“ aus, ein rotes G als „wenig effizient“.

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