Mit ConocoPhillips wird der letzte US-amerikanischer Konzern die Schiefergasförderung in Polen einstellen, berichten die "Deutschen Wirtschafts Nachrichten".
ConocoPhillips konnte in Polen „keinerlei kommerzielle Mengen an Erdgas vorfinden“. Foto: pixabay.com
Die Gasfelder in Polen seien nicht rentabel genug, begründete laut Online-Meldung der „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“ der Polen-Chef des drittgrößten US-Ölkonzerns ConocoPhillips, Tim Wallace, die Entscheidung, die Schiefergas-Operationen einzustellen. „Leider konnten wir keinerlei kommerzielle Mengen an Erdgas vorfinden“, wird Wallace zitiert. Die Gasfelder werden staatlichen polnischen Unternehmen überlassen.

Nach Chevron, Exxon Mobil, Total und Marathon Oil ist ConocoPhillips nun der letzte US-Energiekonzern, der sich aus Polen zurückzieht. „Im Jahr 2011 sagte der damalige polnische Premier Donald Tusk, sein Land wolle sich von der russischen Energieabhängigkeit befreien. Deshalb soll in die Schiefergasindustrie investiert werden“, so die „Deutschen Wirtschafts Nachrichten“. Die CononoPhillips-Tochter Lane Energie habe seit 2009 in Polen rund 220 Millionen Dollar investiert.

Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten 

ConocoPhillips

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