Der Irankrieg hat sich – noch – nicht auf die Gaspreise für die Endkunden ausgewirkt. Könnte aber noch kommen.

Keine Panik auf der Titanik: Der Endkundengaspreis hat noch keine dramatische Entwicklung gebommen. Sagt zumindest das Vergleichsportal Verivox.de, von dem auch dieses Chart stammt.

Das Gaspreisvergleichsportal durchblicker.at schrieb an seine Kundschaft: am 4.3.2026: „ Die Großhandelspreise für Gas sind in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Grund dafür ist die wachsende Unsicherheit auf den internationalen Märkten. Auf Ihrer Rechnung merken Sie das noch nicht, aber steigende Großhandelspreise bedeuten erfahrungsgemäß auch höhere Energiekosten für Haushalte.“

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Der Anstieg relativiert sich allerdings, wenn man die Großhandelspreise über einen längeren Zeitraum betrachtet. Im untenstehenden Chart der deutschen Bundesnetzagentur sieht man, dass die eigentlichen Krisenmonate 2022 stattgefunden haben. 

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Es wird wohl ein arbeitsreiches Jahr für die durchblicker.at-Mannschaft. Der Trumpsche Iran-Krieg mit den nunmehr bekannten Begleiterscheinungen hat zur einzigen Sicherheit der Marktbeobachter beigetragen – der kompletten Verunsicherung.

(hst)

 

 

 

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