Das Ziel des Bundeslandes, bis Ende 2015 den eigenen Strombedarf komplett aus erneuerbarer Energie zu decken, wurde bereits jetzt erreicht.
Innerhalb der letzten zehn Jahre konnte NÖ den Anteil an erneuerbaren Energien beim Strom von 80 auf 100 Prozent steigern. Foto: Energie- und Umweltagentur Niederösterreich
Der Strommix in Niederösterreich besteht nun aus 59 Prozent Großwasserkraft, 26 Prozent Windkraft, 9 Prozent Biomasse, 4 Prozent Kleinwasserkraft und 2 Prozent Photovoltaik. „Wir sind unabhängig von Strom aus fossilen Energieträgern“, wird Landeshauptmann Erwin Pröll in einem Bericht auf „derStandard.at“ zitiert.

Im EU-Schnitt komme nur ein Viertel des Stroms aus erneuerbarer Energie, in Gesamt-Österreich seien es etwa zwei Drittel, informiert die NÖ Landesregierung in einer aktuellen Meldung. Seit 2002 seien in Niederösterreich insgesamt 2,8 Milliarden Euro in den Ökostromausbau investiert worden, weiters sei intensiv versucht worden, das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Energiewende entsprechend zu stärken.

Für die Zukunft habe man sich drei weitere Ziele gesetzt, kündigte der Landeshauptmann an: „Erstens wollen wir auch weiterhin 100 Prozent des Strombedarfs aus nachwachsenden Rohstoffen decken. Denn der Strombedarf steigt, und wenn wir die 100 Prozent halten wollen, müssen wir konsequent weiter arbeiten. Zweitens sollen bis 2030 50 Prozent des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie stammen, und drittens wollen wir bis 2030 die ,green jobs‘ von derzeit 36.000 auf 50.000 steigern.“

In einer Aussendung begrüßt die Umweltschutzorganisation Global 2000 diesen Erfolg des Landes, sieht aber als nächsten notwendigen Schritt der Energiewende in Niederösterreich den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2020. Johannes Wahlmüller, Klimasprecher von Global 2000: „Die Landesregierung in Niederösterreich. hat einige Erfolge bei der Energiewende vorzuweisen. Für eine glaubwürdige Umsetzung der Energiewende, muss jetzt aber als nächster Schritt der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2020 gelingen.“

Bericht „derStandard.at“

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