Der Niederländische Gerichtshof in Den Haag hat der holländischen Regierung amitioniertere Klimaziele verordnet.
Der Regierung der Niederlande wurde eine CO2-Reduktion von mindestens 25 Prozent verordnet. Foto: pixabay.com
Das Urteil des Gerichts verpflichet die Regierung, ihre Bürgerinnen und Bürger vor der Bedrohung durch den Klimawandel zu schützen: Dafür müsse die Regierung den CO2-Ausstoß des Landes bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um mindestens 25 Prozent senken, so die Richter. Bislang strebten die Niederlande eine Senkung um bloß 17 Prozent an.

Das Gericht stützt sich bei seinem Urteil auf die wissenschaftlichen Analysen des Weltklimarats, der für Industrieländer eine Reduktion der Emissionen bis 2020 von 25-40 Prozent ermittelt hat. Daher sei die geplante geringere Absenkung ungesetzlich. Das Verfahren wurde von der Nichtregierungsorganisation Urgenda angestoßen, die im Jahr 2013 im Namen von 886 Bürgern Klage eingereicht hatte. Georg Klingler, Leiter der Klimakampagne von Greenpeace Schweiz, ist jedenfalls erfreut über das Urteil: „Das Gericht hält fest, dass klimaschutzfaule Industrieländer wie die Schweiz das Menschenrecht auf eine intakte Umwelt verletzen.“

Urteil

Urgenda Foundation

Greenpeace Schweiz

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