Unternehmensmeldung

Fertighaushersteller WeberHaus erweitert seine Photovoltaik-Anlage.

Wenn schon, denn schon: Die PV-Anlage prägt mittlerweile das ganze Gebäude-Ensemble. Foto: WeberHaus

Der Fertighaushersteller WeberHaus hat im Sommer 2022 eine weitere Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 750 kWp installiert. Damit befinden sich auf den Produktions- und Lagerdächern in Rheinau-Linx drei Anlagen mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt. “Es ist eine der größten Aufdach-Anlagen im südbadischen Raum”, sagt Ingo Fischer, Leiter Elektrowerkstatt Instandhaltung bei WeberHaus, stolz. Die Anlagen produzieren jährlich circa zwei Millionen kWh Strom.

Somit wird über die Hälfte des benötigten Stroms selbst produziert.
“Als Familienunternehmen ist es uns wichtig, Verantwortung zu übernehmen – für die Natur und für die Menschen. Deshalb bauen wir nicht nur ökologische und energieeffiziente Häuser, sondern produzieren diese auch umweltfreundlich”, so Heidi Weber-Mühleck, geschäftsführende Gesellschafterin von WeberHaus.

Einsparung von CO2-Emissionen von 260 Hin- und Rückflügen von Frankfurt nach Vancouver 

Bereits im Dezember 2011 wurde die erste PV-Anlage mit 950 kWp Leistung in Betrieb genommen. Der damit selbst erzeugte Solarstrom speist WeberHaus in das öffentliche Stromnetz ein. Im Zuge der Hallenerweiterung folgte 2021 die zweite PV-Anlage (265 kWp) für den Eigenverbrauch. Auf das Dach vom Holzlager wurde schließlich 2022 die dritte Anlage (750 kWp) montiert. Insgesamt werden so 1.250 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden. Das entspricht in etwa den C02-Emissionen von 260 Hin- und Rückflügen von Frankfurt nach Vancouver für eine Person.

Realisiert wurden die beiden neuen PV-Anlagen in enger Zusammenarbeit mit dem E-Werk Mittelbaden. „Die Kompetenz unseres Kooperationspartners und das Know-how aus der Errichtung und dem Betrieb von mehr als 350 Photovoltaik-Anlagen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Wir haben hier nun ein Kraftwerk, mit dem wir unseren eigenen grünen Strom erzeugen”, so Fischer.

Die vierte Anlage ist bereits in Planung

Auf dem Hallenanbau bei der Schlosserei soll 2023 eine circa 300 kWp starke PV-Anlage installiert werden.
Schon seit über 60 Jahren setzt WeberHaus den nachwachsenden Rohstoff Holz für seine ökologischen Fertighäuser ein. Die Energie für Heizung und Warmwasser im Werk Rheinau-Linx stammt aus der eigenen Hackschnitzel-Verbrennungsanlage, die mit Restholz aus der Produktion versorgt wird. Die drei Holzspäne-Türme verfügen über eine Kapazität von 2.500 Kubikmetern. Neben einer nachhaltigen Energieversorgung wird bei WeberHaus auch auf die Mülltrennung Wert gelegt. So werden 19 verschiedene Materialien recycelt und 200 Reststoffboxen eingesetzt. Das oberste Ziel lautet, Verschwendungen zu vermeiden.

Alle Häuser mit Wärmepumpe

Seit 2020 baut WeberHaus im Standard Eigenheime, die die höchsten Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen. Dafür ist ein umfassender Wärmeschutz notwendig, der mit der Gebäudehülle ÖvoNatur Therm erreicht wird. Zudem sind alle Häuser mit einer Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und Haussteuerung ausgestattet. So können die WeberHaus-Besitzer ihren eigenen Öko-Strom erzeugen und den überschüssigen Strom speichern.

Daten im Überblick

Erste Photovoltaik-Anlage
Leistung 950 kWp
Stromertrag im Jahr circa 950.000 kWh
Standort Produktionsdach
Inbetriebnahme Dezember 2011

Zweite Photovoltaik-Anlage
Leistung 265 kWp
Stromertrag im Jahr circa 257.000 kWh
Standort Produktionsdach (Hallenerweiterung)
Inbetriebnahme August 2021

Dritte Photovoltaik-Anlage
Leistung 750 kWp
Stromertrag im Jahr circa 650.000 kWh
Standort Dach vom Holzlager
Inbetriebnahme August 2022 

(hst)

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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