Unternehmensmeldung

Direkt aus der Praxis holt sich Weidmüller heuer seine Exponate für die SMART Automation Mitte Oktober in Linz. Ein innovativer Rollstuhl, ein Trainingsgerät für Boxer oder eine sprechende Filteranlage sind nur drei von vielen Best-Practices der letzten Monate, in denen so abstrakte Begriffe wie Connectivity Consulting, WPC, WMC oder Automated ML zum Leben erweckt und im Designcenter ausgestellt werden.

Ein Boxclub in Korneuburg hat ein Trainingsgerät mit der lizenzfreien Steuerung u-control von Weidmüller ausgerüstet. Dadurch hat sich die Reaktionsgeschwindigkeit der Boxer verbessert und der niederösterreichische Anlagenbauer Framatech hat ein neues Produkt in seinem Portfolio gewonnen. Übrigens: Messebesucher können das Trainingsgerät live auf der Smart Automation testen. Let’s punch! © Wolfgang R. Fürst

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Gleich diesem Spruch von Erich Kästner präsentiert sich Weidmüller auf der diesjährigen SMART Automation vom 19. bis 21. Oktober im Linzer Designcenter mit einer Vielzahl an neuen innovativen Lösungen. Diesmal hat das Unternehmen einen neuen Ansatz in der Präsentation der Schwerpunkte „Digitalisierungslösungen“, „Anschlusstechnik für Pioniere“ und „Optimierter Schaltanlagenbau“ gewählt. An vorderster Front stehen dabei die Best Practices der letzten Monate. So kommt etwa die Steuerung u-control beim Boxtraining zum Einsatz, der OMNIMATE 4.0 hilft im Rollstuhl Platz sparen, Connectivity Consulting spürt 60% Platz im Schaltschrank auf und dank Automated Machine Learning kommuniziert eine Filteranlage mit dem Haustechniker.

Digitalisierungslösung verhindert blaues Auge
Beim Boxen kommt es neben der Schlagkraft vor allem auf die Reaktionszeit an. Damit die Sportler beides im Training verbessern können, hat der Korneuburger Boxclub KnockOut Gym ein eigenes Trainingsgerät entwickelt: eine Stahlplatte mit fünf LED-Buttons, die man beim Aufleuchten mit der Faust oder wer es zärtlicher mag mit der Handfläche „abklatschen“ muss. Als „Lucky Punch“ wurde die u-control von Weidmüller eingebaut, um die verschiedenen Trainingsprogramme steuern und die Ergebnisse über ein Tablet analysieren zu können. Die u-control 2000 ist die Grundlage für die Nutzung der Engineering-Lösungen u-create web, studio und IoT bildet. Das auf der Hardware integrierte, webbasierte Engineering-Tool u-create web benötigt für die Programmierung gemäß IEC 61131-3 nur einen HTML5-Browser. Dies ermöglicht den Maschinenzugriff von überall her und mit jedem Endgerät.

Mit Automated Machine Learning hat es Weidmüller am Dach der eigenen Galvanik in Detmold geschafft von einer reaktiven hin zu einer vorrausschauenden Wartung der Filteranlage zu gelangen. Bis dahin wurden die Komponenten manuell bzw. visuell überwacht. Mit dem Einbinden der Daten in die Weidmüller Industrial-AutoML-Software können Service-Einsätze jetzt gezielt geplant werden bzw. finden nur noch bei Bedarf statt. Weidmüller möchte Maschinenbauer und -betreiber mittels der Software dazubringen, Machine-Learning-Modelle eigenständig zu erstellen und so die gesammelten Daten für sich in einen Mehrwert umzuwandeln.

Am Anfang war der Stecker
Das iPhone unter den Steckern nennt der Inhaber von Hoss Mobility den neuen OMNIMATE 4.0. Das Unternehmen baut innovative Rollstühle auf Basis einer selbstbalancierenden Antriebstechnologie, wie man es von den Segways her kennt. Die Elektronikbauteile werden immer kleiner, die Platinen bleiben aber gleich groß. Grund sind die Stecker, die entsprechend viel Platz brauchen. Anders der OMNIMATE 4.0 von Weidmüller. Seine Polanzahl ist individuell und modular konfigurierbar. Die Drähte können ohne Aderendhülse schnell und sicher werkzeuglos verdrahtet werden, ein optisches und akustisches Signal bestätigt die erfolgreiche Verdrahtung. Dank dem einzigartigen SNAP IN-Anschluss entfällt auch das mühsame Verschrauben auf der Platine. Und mit dem Weidmüller Configurator WMC können die individuellen Steckverbinder mit wenigen Klicks selbst zusammengestellt und bestellt werden. Der WMC beschleunigt die Aus¬wahl, Projektie¬rung und Bestel¬lung der über 10.000 Weidmüller Produkte, die darin hinterlegt sind. Die Verwendung des Configurators ist denkbar einfach. Der Kunde importiert seine Daten über eine Schnittstelle oder startet die Planung direkt im WMC bzw. in einem vertrauten E-CAD-System. Der Configurator fügt ausschließlich das passende Zubehör zur Auswahl dazu. Das sorgt für maximale Produktsicherheit. Aus der Anfrage lässt sich anschließend auf Knopfdruck ein Angebot generieren.

Am Anfang war der Stecker. Bei der Entwicklung des neuen Multiachs-Servosystem „MDD 2000“ von Sigmatek ging es im Vorfeld - noch vor der Gehäusekonstruktion, der Elektronik oder der Leiterplatte – um das Finden eines passenden Steckers. Der sollte geringen Platzbedarf mit gefordertem Strombedarf und gleichzeitig eine Übertragung von digitalen Signalen kombinieren. Die Suche dauerte nicht lange, schnell war der OMNIMATE Power-Hybrid beim „Urlieferanten“ Weidmüller gefunden. Dieser BV / SV 7.62HP Hybrid-Steckverbinder bietet die ideale 3-in-1-Lösung. Der Steckverbinder verbindet gleichzeitig Energie, Signale und steckbare EMV-Schirmauflage.

Optimierter Schaltanlagenbau bringt das Eckige ins Runde
Starthilfe leistete Weidmüller bei den „jungen Wilden“ von WHP Solutions. Hier stellte Weidmüller für den Anfang einen Printjet Advance kostenlos zur Verfügung, bis das Unternehmen fünf THM Multimark Drucker und den erstmals in Österreich ausgelieferten PrintJet CONNECT in der Werkstätte aufstellen konnte. Letzterer ist dreimal schneller als sein Vorgängermodel, denn er bedruckt drei Matten gleichzeitig in nur einer Minute und acht Sekunden. Er verarbeitet verschiedenste Formate in einem Druckauftrag, das Magazin und der Aufstapler können bis zu 50 MultiCards in einem Auftrag aufnehmen. Weil der Drucker alleine aber keinen Sinn macht, bezieht WHP die Klemmen ebenfalls von Weidmüller und nützt dafür den Weidmüller Configurator.

Bei Sikom-Essra ging es auch um Einsparung, aber weniger um Platz, als vielmehr um Zeit. Die Automatisierung ist in der Werkstatt seit langem ein Thema. Kabelkonfektionierung, Verdrahtung und Markierung gehören nach wie vor zu den zeitintensivsten Tätigkeiten im Schaltschrankbau. Bislang griff man in der Werkstatt noch zu den klassischen händischen Abläufen und Werkzeugen: Draht abzwicken, isolieren, Aderendhülsen aufstecken, abcrimpen und schließlich den Draht anschließen. Die Lösung: das Weidmüller Wire Processing Center kurz WPC. Das Center besteht aus einem Ablängautomaten, einem Abisolier- und Crimpautomaten sowie einem Thermotransferdrucker. Alle Komponenten des WPCs können aber auch im Stand-Alone Modus ihrer jeweiligen Einzelfunktionen genutzt werden. Und der ganz große Vorteil ist der fahrbare Werkzeugwagen. Damit ist der kompakte Arbeitsplatz überall dort positionierbar, wo er gebraucht wird.

Wie lässt sich Platz finden, wo eigentlich keiner ist? Die OEBG Power Solutions ist Spezialist für Notstromaggregate und hat ein Problem mit den immer kleiner werdenden Räumen. Physikalische Grenzen beim Motor, der Lüftung oder der Treibstoffversorgung setzen dem Vorhaben kleinere Anlagen zu bauen natürliche Grenzen. Das beste Einsparungspotenzial findet sich daher bei der Schaltanlage. Um ausreichend Platz zu finden haben die Weidmüller-Experten im Rahmen eines „Connectivity Consulting“ eine bestehende Schaltanlage auseinander genommen und genau analysiert. Die Lösung kam in Form der Klemmen und dem Weidmüller Konfigurator, mit dem die Klemmen virtuell zusammengestellt wurden. Dank der Miniaturisierung der Klemmen konnte in Folge das Konzept sukzessive geändert und verfeinert werden, bis am Ende 60 % an Platz im Schaltschrank eingespart werden konnten.

www.weidmueller.at

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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