Unternehmensmeldung

Die Nachfrage nach Aluminium für Fenster, Türen und Fassaden ist gestiegen: Die Starkwetter-Ereignisse werden diesen Trend wahrscheinlich noch befeuern. Wie funktioniert die Pulverbeschichtung?

Pulverbeschichtung
Farbspektrum einer Pulverbeschichtung. Foto: www.alufenster.at | Nicole Heiling

Aluminium setzt sich als wert- und wetterbeständiges Baumaterial immer mehr durch. Bauteile aus Aluminium weisen von Natur aus eine gute Korrosionsbeständigkeit auf und eignen sich daher gut für Pulverbeschichten und Eloxieren.

Pulverbeschichtung: RAL- oder NCS-Farbsystemen
Architekten und Bauherren setzen für die Fassadenverkleidungen ihrer Bauten häufig pulverbeschichtete Elemente ein, da den farblichen Gestaltungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt sind. Es kann aus standardisierten RAL- oder NCS-Farbsystemen in verschiedenen Glanzgraden und Oberflächen ausgewählt werden. Realisierbar sind zudem verschiedenste Oberflächeneffekte und Holzdekore. Dazu kommen die Farbtonstabilität, die Glanzhaltung sowie die gute Bewitterungsbeständigkeit ganz allgemein

Eloxieren: Metallischer Charakter steht im Vordergrund
Die Eloxierung – auch unter dem Begriff anodische Oxidation bekannt – ist ein elektrolytisches Verfahren, durch das eine Oxidschicht auf der Aluminiumoberfläche erzeugt wird. Diese Oxidschicht ist gegenüber der natürlich gebildeten Schicht um über das Hundertfache verstärkt. Es wird so die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Witterungseinflüssen und auch gegen den Angriff durch chemische Belastungen dauerhaft sichergestellt

Elektrostatischer Sprüheinrichtung
Das Beschichtungspulver wird nach einer industriellen Vorbehandlung der Aluminium-Oberfläche mittels elektrostatischer Sprüheinrichtung auf die zu beschichtenden Teile appliziert und in einem nachfolgenden Einbrennprozess bei Temperaturen von 180 bis 210°C geschmolzen und chemisch vernetzt. Dabei entstehen Pulverlackfilme, die höchsten Beanspruchungen standhalten.

Tests mit Bewitterung
Moderne Pulverbeschichtungen auf Aluminiumteilen zeichnen sich durch eine hohe Wetterstabilität aus. Die Bewertung der Wetterfestigkeit wird durch Labor- und Kurzzeitbewitterungstests, aber insbesondere auch durch Langzeittests vorgenommen. Als internationaler Prüfstandard für die Außenanwendung gilt heute meistens der Florida-Bewitterungstest. Bei diesem Langzeittest werden beschichtete Aluminiumprüfbleche der natürlichen UV-Belastung ausgesetzt und in regelmäßigen Zeitabständen von einem unabhängigen Testlabor auf Restglanz und Farbtonveränderung überprüft und beurteilt. Pulverbeschichtungen von Aluminium weisen zusätzlich einen allgemein guten Schutz gegenüber Chemikalien auf.

HWF (HOCHWETTERFESTE) Beschichtungen
Neben der Standardbeschichtung werden heute immer öfter HWF (HOCHWETTERFESTE) Pulverbeschichtungen angewendet. Während normale Beschichtungen den Anforderungen von ein Jahr Florida-Außenbewitterungstests standhalten, empfehlen sich die HWF-Beschichtungen bei Anwendungen entsprechend der drei Jahre Florida-Außenbewitterung. Sie bieten eine noch bessere Werterhaltung des beschichteten Objektes sowie verlängerte Garantiezeiten auf Farbtonstabilität und Restglanzhaltung.

Weitere Informationen:
www.alufenster.at/oberflaeche
www.alufenster.at/pulverbeschichtung

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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