Unternehmensmeldung

Mit der neuen ZeroFlame-Technologie revolutioniert das Unternehmen die Verfeuerung von Pellets und erreicht Staubemissionen nach eigenen Angaben nahe dem Nullwert.

Fast flammenlos funktioniert die Feuerung mit der neuen Technologie. Foto: ÖkoFEN

Die Partikel- bzw. Staubemissionen sind in der Heizungsbranche ein viel diskutiertes Thema. Zur Luftreinhaltung und für mögliche Innovationsförderungen werden immer niedrigere Emissionswerte gefordert. Nach jahrelanger intensiver Arbeit in der eigenen Forschungsabteilung und einem europaweit durchgeführtem Praxisfeldtest ist es ÖkoFEN im Mühlviertel gelungen, einen großen Schritt in Richtung absolut sauberer Energieumwandlung aus Holzpellets zu machen. Ziel war es, eine Lösung zu entwickeln, die in den Bereichen Komfort und Zuverlässigkeit für den Endverbraucher absolut keine Einschränkungen zur bisherigen Technologie bringt.

Da die in der Branche aktuell verwendeten elektrischen Hochvolt-Partikelfilter kostenintensiv und selten wartungsfrei sind, wurde diese Variante bald verworfen. So wurde weiter entschlossen an einer besseren Lösung, welche direkt in der Verfeuerung passiert, gearbeitet. Mit ZeroFlame, der weltweit neuen Pellets-Verfeuerungstechnologie, gelang ÖkoFEN ein Meilenstein. Die speziell ausgeklügelte Luftstromführung bzw. -anreicherung in Kombination mit der besonderen Brennkammerkonstruktion sorgen für einen ganz besonderen Effekt. Die Flamme verschwindet fast vollständig und reduziert die Feinstaub-Partikelemissionen auf ein Minimum.

Übrig bleibt nur: Wärme und saubere Abluft! „Wir sind stolz, mit dieser innovativen Technologie einen großen Schritt in Richtung emissionsfreie Energieumwandlung aus Holzpellets zu machen“, so ÖkoFEN Geschäftsführer Stefan Ortner. 

OekoFEN Zentrale
Der Firmensitz von ÖkoFEN in Niederkappel/OÖ wurde durch den Zubau (rechts im Bild) auf 13.500m² erweitert. 

Vom TÜV bestätigt
Die Staubreduktion beträgt im Vergleich zu den derzeit erhältlichen herkömmlichen Pelletsheizsystemen je nach Fabrikat bis zu 95 Prozent, damit kann weltweit ein ganz wichtiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet werden. Mit einem durch den TÜV-Austria durchgeführten praxisnahen 9-Stunden-Lastzyklustest, der den typischen Betrieb einer Pelletsheizung über ein Jahr abbildet, werden diese Werte und der hervorragende Effekt der neuen Technologie offiziell bestätigt. Die Tragweite dieser Innovation zeigt sich deutlich beim Vergleich mit anderen Heizungsformen.

Vergleiche mit den Ergebnissen einer Studie des deutschen Umweltbundesamtes zeigen: Eine Ölheizung im Bestand weist in der Praxis durch Berücksichtigung der doch aufwändigen Vorkette (Berücksichtigung des Aufwands für Energiegewinnung, Energieumwandlung, Transport, etc.) eine höhere Staubbelastung auf als diese innovative Technik. Die Pelletsheizung mit ZeroFlame-Technologie ist damit auch in Bezug auf die Luftreinhaltung eine Spitzenlösung. Der Gesamtnutzen für die Umwelt ist erheblich – vor allem im Hinblick auf die noch zu ersetzenden rund 18 Millionen Ölheizungen in Europa. Durch die innovative ZeroFlame Technologie ist eine CO2-neutrale Umsetzung problemlos möglich und bietet zugleich ein erhebliches Einsparpotenzial an Feinstaubemissionen. 

Verfügbar ab Frühjahr/Sommer 2021
Die neue flammenlose Technologie ist ab Frühjahr/Sommer 2021 für die Pellematic Condens Serie von 10-14 kW verfügbar. Für Interessierte gibt es die Möglichkeit, eine Vorserien-Version ab Winter 2020 zu testen. Da die Leitmessen 2021 abgesagt wurden, präsentiert ÖkoFEN die neue Pellematic Condens mit ZeroFlame-Technologie dem Fachpublikum im Rahmen einer Roadshow ab dem Frühling 2021. 

ÖkoFEN Pelletsheizungen sind stark nachgefragt
ÖkoFEN zieht für das Jahr 2019 eine positive Bilanz und konnte gegenüber dem Jahr zuvor ein Absatzwachstum von rund 40 Prozent erzielen. Insgesamt lieferten die Mühlviertler Pelletsspezialisten im Vorjahr weltweit bereits mehr als 10.000 Heizsysteme aus. Den Konzernumsatz steigerte ÖkoFEN im Geschäftsjahr 2019 dadurch um 38 Prozent auf 80 Millionen Euro (im Jahr zuvor hat der Umsatz 58 Millionen Euro betragen). Insgesamt beschäftigt das Unternehmen derzeit in Österreich bereits 250 Mitarbeitende. Ein Großteil des Wachstums ist auf die breite Produktpalette und die innovativen Technologien des Unternehmens zurückzuführen. Mit neun verschiedenen Modellen mit einer Leistung von 10 bis 512 kW Leistung bietet ÖkoFEN für jeden Bedarf das passende Produkt. Mittlerweile wird jeder zweite bei ÖkoFEN produzierte Pelletkessel mit der im Jahr 2015 präsentierten effizienteren Condens-Brennwerttechnik ausgeliefert. 

Ausbau der Unternehmenszentrale in Niederkappel fertiggestellt
Aufgrund der stark steigenden Nachfrage und der positiven Prognosen startete ÖkoFEN im Herbst 2019 mit der Erweiterung der Produktionsfläche in der Firmenzentrale in Niederkappel. Der große Exporterfolg der Pelletsheizungen und die Verdoppelung der Produktionsmengen innerhalb von nur zwei Jahren machten einen Ausbau des Produktionsstandorts notwendig. „Mit einer Gesamtinvestitionssumme von mehr als 7 Millionen Euro wurde die bestehende Produktionshalle um 6.500 m² auf insgesamt 13.000 Quadratmeter Fläche verdoppelt“, so Stefan Ortner. 

Weitere Vergrößerung der Firmenzentrale geplant
Mit der vergrößerten Produktionsfläche ist das Unternehmen kurzfristig für das weitere zu erwartende Wachstum gerüstet. Für das Jahr 2020 rechnet der Mühlviertler Pelletsheizungserzeuger mit einer weiteren Absatzsteigerung von 40 Prozent und der Auslieferung von rund 15.000 Pelletsheizungen. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, ist ein weiterer Ausbauschritt in der Firmenzentrale in Niederkappel schon in den nächsten Jahren notwendig.

 www.oekofen.at

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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