Unternehmensmeldung

Das Passivhaus „Los Angeles Plus“ ist ein Leuchtturmprojekt für energieeffizientes Bauen im Los Angeles County und zugleich ein Vorzeigeobjekt für den Passivhaus Standard, der auch in den USA inzwischen immer mehr Zuspruch erfährt.

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Das Passivhaus „Los Angeles Plus“ ist ein Leuchtturmprojekt für energieeffizientes Bauen im Los Angeles County. Foto: Warema..

Das Wohnhaus wurde von Paravant Architects in Culver City, einem Vorort von Los Angeles, gebaut, um die Vorteile und die technologische Überlegenheit des deutschen Passivhaus-Standards zu demonstrieren. PHLA+ ist eines der ersten Passivhäuser, die überhaupt in Südkalifornien gebaut wurden, und das erste nach PHI (Passivhaus Institut Darmstadt) zertifizierte Gebäude in Los Angeles. Dank einer hocheffizienten Gebäudehülle mit intelligenter Energietechnik und einer perfekt angepassten Sonnenschutz-Lösung gilt das Gebäude als Zero Net Energy (ZNE)-Haus – das Nullenergiegebäude produziert seinen eigenen Strom mit einer 5,4 kW-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Das Wohnhaus ist mit dem Energy Efficiency Award ausgezeichnet.

Das PHLA+ wurde als kompakter Kubus im optimalen A/V-Verhältnis gebaut und bietet auf zwei Ebenen 165 Quadratmeter für eine große Wohnung mit vier Schlafzimmern und drei Bädern. Eine aufgeständerte Sonnenterrasse vor dem Wohnraum überspannt den Pkw-Stellplatz und dient gleichzeitig als schattenspendender Carport. Große Fenster sorgen für natürliches Licht und eine gute Verbindung zwischen Innen und Außen. Die Lüftung ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet und sichert gleichbleibend gute Raumluftqualität. Die Warmwasserbereitung erfolgt über ein Wärmepumpensystem, das über die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach mit Strom versorgt wird.

Das Passivhaus Konzept basiert in Deutschland wie in den USA auf drei Grundideen: erstens einer Gebäudehülle mit einer luftdichten und wärmebrückenfreien Konstruktion, zweitens der Optimierung von Energiegewinnen durch die Architektur und den Einsatz von hochleistungsfähigen Bauteilen und drittens die Verwendung von effizienten Systemen, die diese Bauweise unterstützen. Das Ziel ist ganz einfach: Gebäude zu bauen, die so gut wie keine Energie verbrauchen. Dies ist natürlich abhängig von den Klimazonen, in denen das Gebäude steht. So müssen Gebäude in Kalifornien vor allem vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt werden, weil sonst ein zu großer Kühlbedarf entsteht.

Durch den Einsatz von Warema Raffstoren werden die großen Glasflächen des PHLA+ wirkungsvoll verschattet und ein Aufheizen der Wohnräume im Sommer verhindert. Die Raffstoren reduzieren UV-Strahlung, Hitze und Blendung und halten das Haus kühl und komfortabel. Sie garantieren auch den bestmöglichen Durchblick nach Außen, ohne Blendung zu verursachen. Ihre Horizontallamellen werden vollautomatisch entsprechend dem Sonnenstand ausgerichtet: Ausgestattet mit einer speziellen Steuerung, der Warema climatronic®, mit der die Lamellennachführung im Tagesverlauf sichergestellt wird, reduzieren die Behänge sowohl die Kühllast im Sommer als auch die Heizlast im Winter und unterstützen somit die Energiebilanz des Hauses.

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Bautafel
Objekt: Passivhaus Los Angeles Plus PHLA+
Standort: Culver City/US in Südkalifornien
Nutzung: Wohnhaus
Architekten: Paravant Architects, Los Angeles/US
Fertigstellung: 2019
Zertifizierungen/ Auszeichnungen: Passivhaus nach PHI Standard, Energy Efficiency Award 2019
Sonnenschutz: Warema Raffstoren
Steuerung: Warema climatronic®
03.03.2020

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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