Ein New Yorker Architekt nimmt  Sanddünen als Dämmung. Und setzt sich damit ein spektakuläres Denkmal.

Spektakulär und autark – wenn es denn funktioniert, das Dune House auf Kap Kabeljau. Rendering: Dom Wipas

Wenn es denn klappt. Denn vorerst prunkt das „Dune House“ mit prächtigem Aussehen nur auf Papier (oder auf den Screens). Doch der Architekt Selim Vural ist entschlossen, er möchte sein autarkes Ferienhaus in Cape Cod („Kap Kabeljau“) bauen, einer ca. 900 km² großen Halbinsel im Südosten von Massachusetts in den USA.

Nachdem er in den vergangenen 7 Jahren seine Sommerferien in der Region verbracht und Gelände, Klima und Vegetation gründlich studiert hat, lässt ihn die Idee nicht mehr los. „Ein Regenbogenblitz eines Tintenfischs bei einer nächtlichen Angelexpedition hat mich inspiriert“ sagt Mr. Vural: „Wenn Tintenfische das können, schafft es auch die Architektur".

Die Assoziation dazu: Das Off-Grid-Haus erzeugt mehr Elektrizität als verbraucht wird. Dies wird durch Sonnenkollektoren, Windräder und der „Superisolierung“ durch den Erdbau ermöglicht. Das Dünenhaus ist über tiefe Stahlpfähle im Sand verankert und von allen Seiten mit Erde bedeckt. Es ist das, was Vural die nächste Generation von hyper-nachhaltigen Häusern nennt, die „aggressiv verfolgt werden müssen, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen“. Das Konzept umfasst auch die jüngsten Forschungen zu absorbierenden Baumaterialien.

Das Design ist auch ein Erfolg im Naturschutz, da es nur vom Meer aus erkennbar ist und sich nahtlos in die Natur einfügt. eingetaucht nicht auferlegt wie viele konventionelle Häuser in der Umgebung. Ein lebensraumsensitives Bauplan wird entwickelt.

Das Dune House umfasst Technologien der intelligenten Wärmerückgewinnung, automatische Klimaanpassung und miniaturisierte Windkraftanlagen. Es gibt keine Maschinenim Haus außer elektrischen Geräten, die Strom liefern, heizen, kühlen und entlüften. Es gibt keine chemischen Abfälle, Müll oder Kraftstoff. „Die einzige Kohlenstoffemission sind die Tischkerzen“ sagtr Selim Vural.

Im Dünenhaus verschmelzen Mensch, Vogel, Energie und Erde zu einem untrennbaren Ganzen, während die Technologie endlich Frieden mit der Natur schließt.

Wir bleiben dran und werden berichten, ob dem New Yorker sein Dune House gelingt.

Credits: Selim Vural - Hauptarchitekt, Angela Tasevska & Sumeyye Ozturk - Juniorarchitekten. Renderings: Dom Wipas

 

 

 

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