Im Rahmen des Architekturfestivals „TURN ON“ in Wien wurde in der vergangenen Woche unter anderem der erste soziale Wohnbau mit Bauteilaktivierung präsentiert.

Die Speichermasse des Betons ermöglicht es, die Gebäudetechniksysteme geringer zu dimensionieren. Foto: VÖZ

Das Projekt MGG22 in der Mühlgrundgasse im 22. Bezirk wurde von den Bauträgern und den zwei Architekten Norbert Thaler und Peter Thalbauer vorgestellt - von der Entstehung des Projekts über die städtebaulichen Planung bis hin zur Gleichwertigkeit von Außenraum und Innenraum. Nachfolgend wurde die Thematik von Beton als Energiespeicher erläutert.

Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie VÖZ, beleuchtete den Beitrag der Bauteilaktivierung angesichts des Klimawandels: die Notwendigkeit des Kühlens durch die stetige Erwärmung und das Erfordernis der Energiespeicherung durch den Umstieg auf erneuerbare Energie, insbesondere wenn diese vorwiegend aus Wind und Sonne kommt. Als Vertreterin des Energieplanungsbüro FIN sprach Andrea Kuster über die Stärke der Bauteilaktivierung zur Speicherung volatiler erneuerbarer Energie.

Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie VÖZ 

Architekturfestival „TURN ON“ 

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