In Wien trafen sich am 18. und 19. September nationale und internationale Expert_innen der Gebäudetechnik bei der Building Technologies Austria.

Auf der BTA wurden die innovativsten Trends der Gebäudetechnik aufgespürt. Foto: Gregor Nesvadba

Ein Event der anderen Art sollte es werden, ein neues Format. Deshalb wurde das Fachevent für Gebäudetechnik des Veranstalters Reed Exhibitions bereits mit Spannung erwartet. Vom 18. bis 19. September 2019 ging die Building Technologies Austria, kurz BTA, nun über die Bühne und lockte nationale und internationale Besucher_innen aus unterschiedlichsten Bereichen der Branche nach Wien. Das war auch das Ziel, denn hier sollte besonders viel Raum für den interdisziplinären B2B-Austausch geboten werden.

Neuartiges Format und Konzept
Die BTA unterscheidet sich im Konzept bewusst vom Muster traditioneller Fachmessen. Aufgeteilt ist sie in ein Fachforum, eine Expo, ein Lab und ein Netzwerkevent, alles auf vergleichsweise kleinem Raum – nur ein Teil der Halle D der Messe Wien wurde bespielt. Besonders ungewöhnlich gestaltete sich die Expo, bei der sich die Unternehmen in vier Themenbereichen auf einheitlichen Messeständen zu je 16 m2 präsentierten. Hier galt also nicht das ‚Je größer und wohlhabender das Unternehmen, desto größer der Messestand‘-Prinzip. Die Besucher_innen zeigten sich von dem daraus resultierenden besseren Überblick und der Überschaubarkeit begeistert. „Man wird hier nicht überfordert und schafft es, sich die gesamte Expo in einem Tag gut anzusehen“, so ein Besucher. „Da bleibt mehr Zeit zum Netzwerken und ins Gespräch kommen.“

„Längst überfällig“ für Branche
Auch die 80 Aussteller_innen – 14 davon junge Start-Ups – waren zufrieden, auch wenn ein Besucher_innenansturm ausblieb. „Die BTA steckt ja noch in den Kinderschuhen, viele kennen das Event noch nicht“, weiß ein Aussteller. Trotzdem sei die Building Technologies Austria international einzigartig und ein längst überfälliges B2B-Event. Das Fachforum mit kurzen Vorträgen war an beiden Tagen gut besucht, das Format des Labs und die dort stattfindenden Workshops waren für einige noch neu. Doch besonders dort war es sehr gut möglich, im kleinen Rahmen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.
Die BTA hat es geschafft ein neues Format zu etablieren, an dem sich zukünftige Events orientieren können. Der fachübergreifende Austausch wurde hier merklich stärker gelebt, die Mischung der ausstellenden und vortragenden Unternehmen und Personen war erfrischend. Man darf sich auf ein Comeback freuen. (sis)

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