Futuristisch - 12.02.2018
Drei riesige Glaskuppeln im US-amerikanischen Seattle beherbergen nicht nur das neue Hauptquartier des Online-Händlers Amazon, sondern auch unzählige Pflanzen aus aller Welt.

Wirkt wie aus einem Science Fiction-Film: Amazons Kuppelbau „The Spheres“. Foto: Albina Pipe Bending

Ende Januar wurde der futuristische Bau „The Spheres“ nach siebenjähriger Bauzeit offiziell eröffnet. Das Innere der Glaskuppeln erinnert mit seinen 40.000 Pflanzen, die von Pfaden und Wasserläufen durchzogen sind, allerdings mehr an einen Dschungel als an ein Büro. Der größte Baum, der in „The Spheres“ wächst, sei dabei eine 16 Meter hohe, knapp sieben Meter breite und fast 18 Tonnen schwere Rostfeige, berichtet „krone.at“ online.

Ursprünglich wollte Amazon auf dem Gelände ein Bürogebäude mit acht Etagen errichten. Dann habe man sich entschlossen, einen Raum zu schaffen, der eine Nähe zur Natur herstellt und so die Kreativität der Mitarbeiter fördert. Amazon habe „eine „einzigartige“ Umgebung geschaffen, in der die Angestellten gut zusammenarbeiten und innovative Konzepte erarbeiten könnten“, beruft sich „futurezone.at“ auf Aussagen des Unternehmens. In den Kuppeln gebe es keine geschlossenen Büroräume, Treffen finden auf Pfaden oder in Baumhäusern statt, heißt es weiter. Der Komplex richte sich auch an die Bewohner von Seattle, die im Zentrum der Stadt Biodiversität erleben könnten.

spheres inside
Foto: dezeem.com

Über 6.000 Tonnen Zement und 630 Tonnen Stahl wurden für „The Spheres“ verbaut, schriebt „krone.at“: „Die gläsernen Außenfassaden der insgesamt drei Spähren, von denen die größte rund 40 Meter im Durchmesser misst, bestehen aus insgesamt 2.643 speziell wärmeisolierten Fensterpaneelen, die dafür sorgen sollen, dass es auch im Sommer unter den Kuppeln nicht zu heiß wird.“ Der Kuppelbau hat insgesamt vier Milliarden Dollar gekostet, außerdem soll noch ein Besucherzentrum eröffnet werden.

Webseite „The Spheres“

Bericht „krone.at“

Bericht „futurezone.at“

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