Architektur - 08.02.2018
Die Welt mal aus der Sicht einer Lego-Figur sehen: Das wurde in Dänemark mit 22 gigantischen Lego-Bauklötzen Realität.

Die 13 begehbaren Dachterassen sind ebenfalls in die vier Farbzonen und unterschiedliche Welten unterteilt. Foto: Lego House

In der Geburtsstadt der kleinen bunten Spielklötze Lego – Billund in Dänemark – wurde im Herbst vergangenen Jahres ein Erlebnis-Museum erbaut. Und das natürlich im Stil der bekannten Bausteine. Auf einer Gesamtfläche von 12.000 m2 bietet das neue "Lego-House" verschiedene Erlebniszonen, drei Restaurants, Ausstellungsfläche, Shop und Museum sowie viele Möglichkeiten, mit Lego zu spielen und zu bauen.

13 begehbare Dachterrassen
Was wäre ein Lego-House ohne Legosteine? Darum befinden sich 25 Mio. davon in dem Erlebnis-Museum. In das Gebäudekonzept integriert sind außerdem 13 Flachdächer und begehbare Dachterrassen, die auf einen Unterbau aus ökologischen Schaumglas-Dämmplatten gebettet sind, welche aus Altglas gefertigt sind und vom bayrischen Unternehmen Glapor stammen. Insgesamt sind es 3.200 m2, die die begehbaren Dachflächen ausmachen.

Alles im Lego-Stil
Die Vision der InitiatorInnen des ungewöhnlichen Gebäudes war, erlebbar zu machen, wie es wäre, sich tatsächlich im Inneren eines Lego-Hauses zu befinden. Dieses Gefühl schaffen unter anderem die in vier Farben – rot, gelb, blau, grün – unterteilten Zonen, sowie lebensgroße Lego-Figuren und die verspielt-kantig gehaltene Innenausstattung. Designed wurde Lego-House, welches von außen wie 22 weiße, gestapelte Bausteine aussieht, vom Architekturbüro BIG (Bjarne Engels Group). Auf dessen Homepage kann der Aufbau des Gebäudes wie in einer Lego-Anleitung nachvollzogen werden.

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