Als Reaktion auf die starke Erdöl-Abhängigkeit des Verkehrssektors im Hinblick auf den Energiebedarf soll beim Hausbau künftig der Einbau von E-Steckdosen obligatorisch werden.
Die Neuregelung soll für Neubauten und Sanierungsobjekte gelten. Foto: pixabay.com
Die EU-Kommission wolle durchsetzen, dass Einfamilienhäuser und andere kleinere Gebäude mindestens über eine entsprechende Vorverkabelung verfügen müssen, beruft sich „derStandard.at“ online auf einen Bericht im „Spiegel“. Werde ab 2019 ein Haus in einem gewissen Maß renoviert oder ein Gebäude neu errichtet, müsse eine Ladestation für E-Fahrzeuge vorgesehen werden, meldet auch „oekonews.at“. Die Entwürfe der entsprechenden EU-Richtlinie lägen bereits vor, fixiert werden solle diese bis zum Jahresende.

Zusätzlich sollen bis 2023 bereits 10 % aller Parkflächen in neuen Gebäuden mit Lademöglichkeiten ausgestattet werden müssen, heißt es weiter. „Bei größeren Gebäuden müsse wenigstens einer von zehn Parkplätzen mit einer festen Ladestation ausgestattet sein“, schreibt „derStandard.at“. Die Kosten dieser Maßnahme beliefen sich auf 75.000 Euro pro Station.

Bericht „derStandard.at“

Bericht „oekonews.at“

Kommentare  

#1 Patrick Jung 2016-10-20 14:42
Bitte Kostenangabe korrigieren. Eine Ladestation ist Faktor 10 bis 20 billiger.

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