3 Millionen Euro stehen ab sofort für umfassende Sanierungen von Betriebs- oder öffentlichen Gebäuden zur Verfügung - erstmals wird heuer auch die Sanierung von historischen Gebäuden gefördert.
Durch Sanierung auf höchstem Niveau sollen die Emissionen der sanierten Häuser auf ein Minimum reduziert werden. Foto: pixabay.com
Das Förderprogramm „Mustersanierung“ des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem BMLFUW hat sich die deutliche Reduktion des Energiebedarfs im Gebäudebereich und somit auch der CO2-Emissionen zum Ziel gesetzt. Ein besonderer Fokus gilt dabei einem möglichst hohen Einsatz erneuerbarer Energien, dem Einsatz klimaschonender Rohstoffe und Produkte bei der Sanierung, technischer und ökonomischer Multiplizierbarkeit, Maßnahmen zur Energieeffizienz, keinem oder geringstmöglichen Kühlbedarf sowie einem hohen Innovationsgehalt.

Bis 20.10.2016 stehen die Fördermittel für umfassende Sanierungen von Betriebs- oder öffentlichen Gebäuden zur Verfügung, zum ersten Mal wird auch die Sanierung von historischen Gebäuden unterstützt. Für die geförderten Projekte gelten hohe Anforderungen, die durch entsprechend hohe Förderquoten belohnt werden. Neben umfassenden Sanierungs- und Energieeffizienzmaßnahmen werden auch Investitionen in erneuerbare Energien gefördert.

Bundesweit wurden seit dem Start des Förderprogramms im Jahr 2008 bereits 66 Mustersanierungen, darunter auch zwölf Plus-Energie-Häuser, realisiert bzw. befinden sich aktuell in Umsetzung. Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: „Unser Ziel ist es, die Qualitätsstandards von Sanierungen durch den Einsatz innovativer Technologien immer weiter zu verbessern. Gerade der Gebäudesektor bietet enormes Potenzial, um Treibhausgase einsparen zu können. Unsere Projekte produzieren nach der Sanierung mindestens 90 Prozent weniger Treibhausgase. Heutige Sanierungen legen die Emissionen für mindestens 40 Jahre fest – wir müssen also heute die höchsten Standards anlegen.“

Förderprogramm „Mustersanierung“ 

Website BMLFUW

Website Klima- und Energiefonds

Kommentar schreiben

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite benutzerfreundlicher zu gestalten. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.