Der italienische Architekt Stefano Boeri hat für die Cachet Hotel Group in China einen Hotelkomplex entworfen, der mit seiner Grünfassade die Luftqualität aufwerten soll.
Ein Gipfel unter zehntausend: Das Cachet Resort Wanfeng Valley. Foto: Stefano Boeri Architetti
Für die beiden dicht bepflanzten Mailänder Hochhäuser „Bosco verticale“, vertikaler Wald, hatte Boeri den Internationalen Hochhaus Preis 2014 erhalten, nun wird das Konzept in die chinesische Provinz Guizhou exportiert. Von oben bis unten mit Grün bedeckt werden soll auch das neue Hotel, das nach der Fertigstellung 250 Zimmer sowie Konferenzräume, eine Lounge, eine Bar, ein Restaurant und eine VIP-Area umfassen wird, wie das Magazin „Trends der Zukunft“ online berichtet.

Schon bei der Bauweise werde darauf geachtet, dass der Betrieb später einmal so wenig Emissionen wie möglich verursachen wird, heißt es weiter. „Gemeinsam mit den auf den Terrassen gepflanzten Bäumen und Sträuchern kommt das Hotel so nicht nur auf eine positive Klimabilanz, sondern sorgt auch für eine bessere Luft in der Umgebung.“ Die ausgewachsenen Bäume sollen zudem für Wärmeausgleich sorgen: „Im Sommer spenden sie Schatten, während sie im Winter verhindern, dass zu viel Wärme entweicht“, schreibt das Magazin. Schlußendlich soll sich das Hotel als weiterer grüner Hügel in die umgebende Landschaft, die als „Wald der zehntausend Gipfel“ bekannt ist, einfügen.

Stefano Boeri Architetti

Homepage Cachet Hotel Group

Bericht „Trends der Zukunft“

Bericht „inhabitat.com“

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