Wie sieht die Zukunft des Bauens aus? Welche Kosten sind damit verbunden und wie viel Energie steckt drinnen? Die Studie "Bauen 2020" der Donauuniversität Krems geht diesen Fragen nach.
(v.l.n.r.):Peter Holzer, Renate Hammer, Energie-Landesrat Stephan Pernkopf und Jürgen Willer präsentierten die Studie am 28. Juni.
In den letzten Jahren hat sich am Bausektor sehr viel getan: Der Energieverbrauch von neuen Gebäuden ist stark gesunken, moderne Technik und höhere Qualitätsstandards sorgen für mehr Wohnkomfort, weniger Bauschäden und ein gesundes Raumklima. Mehr als 10 Prozent aller Neubauten in Niederösterreich sind bereits Passivhäuser. Trotzdem verbrauchen die Privathaushalte noch immer ein Viertel des gesamten Energiebedarfs. Handeln ist also angesagt, um die Klimaschutzziele zu erreichen und uns von Energieimporten unabhängiger zu machen. Ob die Gebäude der Zukunft diesen Ansprüchen gerecht werden und zu welchem Preis das möglich ist, waren die wichtigsten Fragestellungen im Rahmen der Studie der Donau-Universität Krems.  

Die Ergebnisse im Überblick:
- Eine Senkung der Energiekennzahl ist mit Mehrkosten verbunden, zahlt sich aber aufgrund des verbesserten Wohnkomforts, der Robustheit gegenüber Energiepreissteigerungen und den niedrigeren Umweltfolgen des Betriebs aus. Finanziell rechnet es sich bei einer konsequent vereinfachten Haustechnik.
- Der Großteil der Kosten und auch der Umweltfolgen fällt bei der Errichtung des Gebäudes an (s. auch Artikel: Lebenszykluskosten: In der Praxis (noch) nicht gefragt)
- Verglichen wurden dafür ein Haus in Ziegelbauweise und eines mit einer Holzriegelkonstruktion. Der Ziegelbau zeichnet sich in der Studie durch einerseits niedrigere Errichtungskosten, andererseits aber höhere Umweltfolgen in punkto Energieaufwand bei der Produktion aus.

Die Ergebnisse der Studie Bauen 2020 finden Sie als Download unter energieberatung-noe.at

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Foto: Büro LR Pernkopf

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