PV: Einbruch in Ö - Massenentlassungen in DE
- Details
2014 wurden in Österreich um rund 50 Prozent weniger PV-Panele verbaut als im Vorjahr. Eine Branche in Trauerstimmung. Aber auch in Deutschland ist die Stimmung alles andere als sonnig.
Viele Hersteller, Verbauer und Betreiber in Österreich wissen es bereits seit dem Herbst vergangenen Jahres. Schon damals zeichnete sich ab, dass hierzulande die Photovoltaik einer wirtschaftlichen Katstrophe zusteuert. Tatsächlich bestätigen die ersten Zahlen, die nun veröffentlicht werden, den Niedergang: Gerade einmal die Hälfte der PV-Kapazitäten im Vergleich zum Vorjahr wurden verbaut, wie einer der Branchenverbände (Photovoltaik Austria) bekanntgab. Statt 262 Megawatt wie im Jahr 2013, wurden es 2014 nur noch etwa 120 bis 140 Megawatt. Über die Gründe streiten die Beteiligten: Mangelnde Förderung und bürokratische Hürden werden am häufigsten genannt. Die Betriebe müssen mit Entlassungen gegensteuern.
Was in Österreich vergleichsweise leise vonstatten geht, knallt in Deutschland schon lauter: SMA, der Weltmarktführer für Wechselrichter, muss bis zum Sommer ein Drittel seiner Belegschaft verabschieden - 1.400 MitarbeiterInnen. Der Konzern machte im vergangenen Jahr bei knapp 800 Millionen Euro Umsatz einen Verlust von 115 Millionen.
SMA: www.sma.de
SMA-Meldung im Wirtschaftsblatt: www.wirtschaftsblatt.at



