Für neue Photovoltaik-Anlagen bis zu einer Engpassleistung von 200 Kilowatt-Peak (kWp), die an oder auf einem Gebäude angebracht sind, liegt der Einspeisetarif künftig bei 11,50 Cent pro Kilowattstunde (kWh), um den gesunkenen Investitionskosten der Betreiber Rechnung zu tragen und die Weiterentwicklung zur Marktreife zu verstärken, heißt es von Seiten des BMWFW. Unverändert bleibt der Zuschuss von 30 Prozent der Investitionskosten mit maximal 200 Euro Zuschuss pro Kilowatt, um so die "dezentrale Eigenversorgung anstatt nur einer Volleinspeisung in das Netz zu forcieren". Bei einer Kombination von Einspeisetarif und Investzuschuss ergibt sich in Summe eine Vergütung von rund 13,70 Cent pro kWh.
Diese Tarife würden dazu führen, dass mit demselben PV-Förderkontingent mehr Anlagen als 2014 unterstützt werden können. Damit werde auch der PV-Anteil am Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter steigen und werden sämtliche positiven Umwelteffekte verstärkt. „Wir gehen davon aus, dass auch die neuen Tarife gut angenommen werden und mehr Photovoltaik-Anlagen denn je gefördert werden können. Die laufende Ausbauoffensive soll wirtschaftlich sinnvolle Ökostrom-Projekte auf dem Weg zur Marktreife unterstützen“, sagt Energieminister Reinhold Mitterlehner.
Für die Abwicklung der Vergabe ist die Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG zuständig. Insgesamt steht 2015 ein Kontingent von 47 Millionen Euro für neue Anlagen zur Verfügung: 11,5 Millionen Euro für Wind, für Biomasse- und Biogas 10 Millionen Euro, für Photovoltaik 8 Millionen Euro sowie für die Kleinwasserkraft 1,5 Millionen Euro. Weitere 16 Millionen Eurowerden flexibel unter Wind, Kleinwasserkraft und Photovoltaik aufgeteilt.



