Weltweites PV-Lobbying
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Materialien, Ausrüstungen und Komponenten für Photovoltaik werden international gehandelt. Die Märkte bleiben aber meist eine lokale Angelegenheit. Doch nun scheint die Gründung einer globalen Photovoltaik-Vereinigung in greifbare Nähe zu rücken.
Das berichtet die internationale Plattform pv magazine. Sie gibt an, dass am 22.7. bereits die dritte Verhandlungsrunde, mit dem Ziel der Einrichtung eines globalen Industrieverbands stattfand.
Derzeit herrschen in den einzelnen Ländern eigene Vorschriften und Strommärkte. Daneben bestimmen geografische und solare Bedingungen die Entwicklung des jeweiligen Photovoltaik-Marktes. Gelingt die Gründung eines globalen Photovoltaik-Verbands könnte sich das ändern. Dieser Prozess gewinnt derzeit an Dynamik.
Anfang Juni wurde eine weltweite Interessenvertretung der PV-Industrie im Rahmen der Intersolar Europe in München angeregt. Als Name wurde Global Solar Photovoltaic Association (GSPVA) angedacht. Vertreter verschiedener Verbände wie der IPVEA, EPIA und MESIA diskutierten das Thema in München. Auch nationale Solarverbände aus Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Israel, Brasilien und Argentinien waren durch Abgesandte vertreten. Als treibende Kräfte hinter dem Aufbau des globalen Photovoltaik-Verbands zeigen sich etwa Bryan Ekus von IPVEA, Luis Torres von MESIA, Italiens Gianni Chianetta und der Israeli Eitan Parnass.
Der vorgeschlagene Zeitplan für die Bildung der GSPVA enthält eine Absichtserklärung, die auf der EU PVSEC im September in Amsterdam unterzeichnet werden soll. Nachfolgend soll es eine industrieweite Ankündigung auf der Solar Power International (SPI) in Las Vegas im Oktober geben.
Weitere Informationen:
PV magazine Deutschland
EPIA – Europäische Photovoltaikindustrievereinigung



