SchülerInnen aus ganz Österreich waren beim Wettbewerb projekt:energie eingeladen, ihre Schule energieeffizienter zu gestalten. Jetzt wurde das Siegerprojekt gekürt.
Das Siegerprojekt aus Oberösterreich wird nun real umgesetzt. Foto: projekt:energie

Drei Landessiegerschulen hatten es bis in die Endrunde des projekt:energie-Wettbewerbs geschafft, die Hauptschule Sierning aus Oberösterreich konnte das Finale schlußendlich für sich entscheiden. Die Schulen hatten sich der Aufgabe gestellt, Energie einzusparen und dazu Methoden erkundet, welche Maßnahmen in der eigenen Schule Sinn machen könnten. Mit Unterstützung eines Fachnetzwerkes wurde ein detaillierter Projektplan erarbeitet und eingereicht.
 
Das Siegerprojekt aus Sierning sieht unter anderem die Umstellung auf LED-Beleuchtung,die Installation von Bewegungsmeldern auf den Gängen oder die automatische Abschaltung der Computer vor. Alle im Projektplan vorgesehenen Maßnahmen brächten bei einer Investitionssumme von rund 71.770 Euro jährliche Einsparungen von beeindurckenden 28.856 Euro. „Die Ziele des projekt:energie waren Lösungskompetenz der Elektrotechnik im Bereich Energieeffizienz aufzeigen, neue Technologie zu vermitteln, den Schwerpunkt auf Qualitätsprodukte zu setzen sowie Synergieeffekte aller Beteiligten im Sinne einer „Partnerschaft“ zu stärken“, heißt es auf der Wettbewerbs-Webseite.
 
Mit der Siegesprämie von 85.000 Euro wird der Projektplan des Siegerprojekts nun tatsächlich umgesetzt. Zusätzlich freuen sich die Schüler der Hauptschule Sierning, die an dem Projekt gearbeitet haben, über 15.000 Euro für die Klassenkasse.
 
 

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