Ab März diesen Jahres sind in Berlin 20 Elektrofahrzeuge der Deutsche Post DHL probeweise in der Zustellung im Einsatz.
Der Einsatz von Elektronutzfahrzeugen bis 3,5t im Wirtschaftsverkehr steht im Fokus des Forschungsprojektes. Foto: Deutsche Post DHL/© Jennifer Zumbusch

Der Pilottest der Technischen Universität Berlin findet in Kooperation mit der Deutschen Post AG im Rahmen des Schaufenster-Projekts „Smart e-User“ statt, das sich mit Elektromobilität und Wirtschaftsverkehr beschäftigt. An sechs Standorten in und um Berlin werden die 20 E-Fahrzeuge tagsüber in der Postzustellung eingesetzt und über Nacht an den Stützpunkten aufgeladen.
 
In weiteren Piloten werden etwa elektrische Fahrzeug-Modelle von Mitarbeitern genutzt, die Patienten oder Kunden zu Hause besuchen und betreuen. Anders als beim Postzustellungs-Piloten werden diese Autos nicht nur über Nacht, sondern zu jeder Zeit an verfügbaren Ladesäulen mit Strom aufgeladen.
 
Mit „Smart e-User“ soll ein Konzept für eine elektrische Stadtlogistik entwickelt werden, das die vollständige Integration von E-Fahrzeugen im Güter- und Personenwirtschaftsverkehr sowie Nutzungsmöglichkeiten im alltäglichen Stadtverkehr einbezieht. Ziel ist es, die im Wirtschaftsverkehr essentielle Tourenplanung zu optimieren und um eine Ladeplanung und -steuerung zu erweitern.
 
Das Projekt ist eines von rund 30 Kernprojekten im Schaufenster Elektromobilität Berlin Brandenburg und wird mit circa 1,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.
 

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