Um fast 40 Prozent wollen die Eigentümer des Empire State Building in New York den Energieverbrauch ihrer Immobilie senken – mit der Erneuerung der Beleuchtungstechnik.
Über den Dächern New Yorks schlummert enorm viel Energieeinsparungspotential in Bürogebäuden. Foto: NYC
Bei Bürogebäuden ist das Einsparpotenzial besonders hoch – bis zur Hälfte des gesamten Stromverbrauches kann hier allein die Beleuchtung ausmachen. Wie sich Energiekosten nachhaltig reduzieren lassen, zeigt das Beispiel des berühmtesten Bürogebäudes der Welt – das Empire State Building in New York.

Amortisation in weniger als drei Jahren
Die Eigentümer des Empire State Building haben sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch des Gebäudes um mehr als ein Drittel zu reduzieren. Die Energiekosten des Gebäudes sollen um rund 3,5 Millionen Euro pro Jahr verringert werden. Der CO2-Ausstoß des Gebäudes soll in den kommenden 15 Jahren um 105.000 Tonnen zurückgehen. Ein wichtiger Aspekt dieses Vorhabens war die Erneuerung der Beleuchtungstechnik. Dafür hat die Firma Lutron in den Büros Bewegungsmelder, Dimmer und kabellose Steuerungseinheiten installiert. 65 Prozent der durch die Beleuchtung verursachten Energiekosten werden so eingespart. Das finanzielle Risiko für die Eigentümer des Empire State Buildings ist gering: Die Investitionen in die Energieeffizienz des Gebäudes werden sich bereits nach weniger als drei Jahren refinanziert haben.

Erhebliche Einsparpotenziale
Dass die amerikanische Erfolgsgeschichte auch in anderen Ländern funktionieren kann, zeigt eine Berechnung der Deutschen Energie-Agentur: In einem Unternehmen mit 200 Büroarbeitsplätzen lassen sich durch moderne Beleuchtungsanlagen pro Jahr mehr als 15.000 Euro einsparen.

www.lutron.com

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