Murkraftwerk Gralla: Nach Facelift noch effizienter
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Das steirische Murkraftwerk Gralla, das erstmals 1964 in Betrieb genommen wurde, wurde technisch generalsaniert.
Foto: Wieser
Ein 43 Tonnen schwerer Turbinenrotor soll nun statt bisher 71 Mio. rund 74,4 Mio. Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Das Kraftwerk wurde am Freitag offiziell wieder in Betrieb genommen. Die Sanierungsmaßnahmen haben sich auf rund 14 Mio. Euro belaufen, wie ein Verbund-Sprecher der APA gegenüber mitteilte.
Die Verbundgesellschaft investierte in den vergangenen Jahren rund 400 Mio. Euro in Modernisierungsprogramme für die 41 zum Teil jahrzehntealten Kraftwerksanlagen, um am letzten Stand der Technik zu bleiben. So wurde etwa in Leoben das neue Stadtkraftwerk an der Mur errichtet, an der Enns in Hieflau wurde um 100 Mio. Euro das leistungsstärkste Speicherkraftwerk der Steiermark erweitert und in Pernegg südlich von Bruck/Mur wird aktuell das mehr als 80 Jahre alte Murkraftwerk einer Revitalisierung unterzogen.
Laut Statistik Austria hat eine österreichische Durchschnittsfamilie einen geschätzten Stromverbrauch von rund 4.500 Kilowattstunden pro Jahr. Das Kraftwerk Gralla könne ab sofort den Jahresbedarf von "etwa 21.000 südsteirischen Privathaushalten mit Strom aus Wasserkraft" decken. Das sind rund 1.000 Haushalte mehr als bisher, so der Pressesprecher.
Quelle: APA
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