Vom Tisch in den Tank
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Die Mitarbeiter der Firma Stipits aus dem Südburgenland sind künftig mit Treibstoff aus Speiseresten unterwegs. Der Entsorgungsbetrieb stellt auf eine Flotte aus selbst erzeugtem Biogas um.
Foto: Stipits
Der Entsorgungsbetrieb Stipits aus Rechnitz erzeugt aus biogenen Speiseresten nicht nur Biogas für Wärme, sondern auch Treibstoff für die firmeneigene Lkw-Flotte. Bis 2014 will das Unternehmen autark sein.
Aus ca. 15.000 Tonnen Abfällen und natürlich wachsenden Rohstoffen wird das Biogas gewonnen. 4.000 Megawatt Strom werden ins öffentliche Netz eingespeist, sowie 4.800 Megawatt Wärme für die Hygenisierung der Abfälle, den Eigenverbrauch der Biogasanlage und die Energiezentrale der Hackschnitzelanlage erzeugt.
Bis zu 350.000 kg Biogas finden als CO2neutraler Treibstoff Verwendung im eigenen Fuhrpark. Sämtliche Fahrzeuge des Unternehmens werden auf Biogas umgestellt. „2014 werden wir frei von fossiler Energie sein. Kürzlich wurde auch eine Biogas-Tankestelle auf dem Firmengelände errichtet, die in Zukunft auch öffentlich zugänglich sein wird. 100 Prozent der benötigten Energie stammt aus eigener Erzeugung. Wir sind somit energieautark.“ freut sich Nikolaus Stipits. „Derzeit ersetzen wir bis zu 70 Prozent des Diesels durch Biogas und sparen damit CO2 Emissionen, da das Biogas CO2-neutral ist.“ Für die Gesamtinvestition der Anlage wurden 1,2 Mio. Euro lagen aufgewendet.
www.stipits.at



