Die komplizierte Photovoltaik-Förderung in Niederösterreich soll verändert werden. Sagen die Gerüchte. Der Pressesprecher des Wohnbauressorts sagt allerdings etwas anderes.
Niederösterreichs will bis 2020 50% der erforderlichen Energie regenerativ erzeugen.
Zwar wisse er nicht, wie viele Förderungen in Niederösterreich seit Jahresbeginn 2011 vergeben wurden, jedoch sei das neue Modell gerade erst gestartet, sagt Eberhard Blumenthal. Er ist der Pressesprecher von Landesrat Wolfgang Sobotka, in dessen Wohnbauressort die Photovoltaik-Förderung vergeben wird.
Das neue Modell ist in der Branche ein Enttäuschung, zumal man nun statt der vorjährigen 50 %-Förderung für kleine PV-Anlagen (bis 5 kWp) einen 3-prozentigen Annuitäten-Zuschuss bekommt – der nur via Kredit bei einem Bankinstitut des Landes einlösbar ist. Und nur, wenn die PV-Anlage im Zusammenhang mit der gesamten Haussanierung in einem komplizierten Punktesystem eingereicht wird.

Es verdichteten sich daher die Gerüchte, dass in St. Pölten an der Veränderung dieses Modells gearbeitet wird. Sobotka-Sprecher Blumenthal zu „energie-bau.at“: „Nein, dem ist nicht so. Es ist zu früh, ein Urteil über das neue Fördersystem zu fällen. Wir werden dieses System daher jedenfalls weiter so belassen“. Ähnliches war aus Niederösterreich bereits angesichts des alarmierenden Markteinbruchs bei Solarwärme zu hören gewesen. (s. Artikel: Solarmarkt NÖ: "Von Sättigung keine Spur")

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