Wie heizt man ein winziges Haus am besten? Welche Größe hat heutzutage ein Tiny House? Eine Herstellerin im Interview.

So sehen heutzutage nachgefragte Tiny-Häuser von innen aus. Aus den Winzlingen sind fast schon geräumige Modulhäuser geworden. Foto: Wohnwagon

Im Fachgespräch mit der Geschäftsführerin des niederösterreichischen Herstellers Wohnwagon, Theresa Mai, stellt sich schnell heraus, dass die Very-Small-Variante des Eigenheimes an Strahlkraft etwas eingebüßt hat. Theresa Mai erläutert, dass die Kleinsthäuser nur mehr selten nachgefragt werden. Viel eher kommen die etwas größeren Modelle zum Zug – man möchte offenbar doch nicht sein Bett hochklappen müssen, um zum Kühlschrank gelangen zu können.

Dies ist zwar eine eher böswillige Formulierung, aber „Oskar“ mit 28 m2 und „Fanny“ mit 35 Quadratmetern sind halt nur etwas für ausgeprägte Liebhaber der Reduktion.

 

Theresa Mai (Wohnwagon) spricht mit Herbert Starmühler (re. oben, energie-bau.com) und Günther Hraby (easyTherm) über die Heizungstrends in Kleinst-Häusern. Screen: energie-bau.com

Eher nachgefragt werden wohl die Modulhäuser des Wohnwagons, mittlerweile auch mit Satteldach oder sogar zweistöckig zu haben – und mit Grundflächen von 90 - 120 m2 zu haben. Und darüber hinaus.

Um ganzjährig darin wohnen zu können, ist die Heizungsfrage relevant. Dafür haben wir den Heizungsexperten Günther Hraby von easyTherm zum Gespräch eingeladen. Er bekräftig, dass gut gedämmte Tiny-Häuser schlecherdings ideal für Infrarot-Paneele sind. Überhaupt wenn die Häuser so gut gedämmt sind wie der Wohnwagon.

>> Website Wohnwagon
>> Website easyTherm

Dieser Beitrag ist Teil einer Werbekooperation mit dem Hersteller easyTherm.

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