Einerseits ist die Künstliche Intelligenz ein Teufelszeug, wenn es um den Stromverbrauch geht. Der ist nämlich ziemlich hoch, um nicht zu sagen exorbitant. Andererseits treiben die Rechnerbataillone die Energiewende ungewollt auch an – wer kann sich schon riesige Stromspeicher leisten, wenn nicht die hochprofitablen KI-Zentren?
Der Branchendienst heise.de meldet: „Ein Rechenzentrum des US-Suchmaschinenbetreibers Google soll mit einem großen Akku ausgestattet werden, der Strom aus erneuerbaren Quellen zwischenspeichern soll. Die Umsetzung des Projekts in Pine Island im US-Bundesstaat Minnesota übernimmt der Energieversorger Xcel Energy.“
Xcel wird nach eigenen Angaben einen Speicher mit einer Kapazität von 30 Gigawattstunden installieren, der eine Leistung von 300 Megawatt bereitstellen soll. Es ist gemessen an der Speicherkapazität bislang das weltweit größte Batterieprojekt.
Bei den Akkus handelt es sich um Eisen-Luft-Akkus des US-Unternehmens Form Energy, einer Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Diese Speichertechnik nutzt Luft und Eisen beziehungsweise Rost und kommt ohne Lithium aus. Da die dafür nötigen Rohstoffe reichlich vorhanden sind, soll ein solcher Akku deutlich günstiger sein als ein Lithium-Ionen-Akku. Zudem enthält er keine giftigen Stoffe und kann nicht in Brand geraten.
Bericht heise.de



