Wettstreit - 23.08.2016
Elf Teams, darunter eines aus Österreich, legen bei der Elektrofahrzeug-Rallye „80edays“ eine Distanz von 25.000 Kilometern durch drei Kontinente zurück.

Die elektrische Weltumrundung innerhalb von 80 Tagen wäre neuer Weltrekord. Foto: 80edays

Seit 16. Juni ist das internationale Teilnehmerfeld unterwegs, die Welt in westlicher Richtung mit Elektro-Serienfahrzeugen zu umrunden. Start und Endpunkt der Rallye, die von Weltrekordhalter Rafael de Mestre, der 2012 in 127 Tagen alleine mit seinem E-Car die Welt umrundete, initiiert wurde, ist dabei der Triumphbogen im spanischen Barcelona.

Für Österreich stellt sich das Salzburger Ehepaar Elisabeth und Franz Blum der Herausforderung, wie „salzburg.orf.at“ berichtet. Die größte Schwierigkeit beim Zurücklegen so großer Distanzen mit einem Elektroauto sei das Finden von Auflademöglichkeiten: „Man muss ständig vorbereiten, ständig nach Lademöglichkeiten suchen, aufladen“, wird Elisabeth Blum in dem Bericht zitiert. So habe man zum Beispiel in Kasachstan bei Reifenhändlern das Fahrzeug aufgeladen, in Nordamerika dagegen habe man auf Anschhlüsse von Wäschetrocknern und Waschmaschinen zurückgeriffen, da diese mit Starkstrom versehen seien. Es sei „sehr viel Kommunikation mit sehr vielen Menschen notwendig.“

Vergangenen Montag passierte das Ehepaar aus dem Flachgau im Rahmen der Rallye seine Heimat, schreibt „salzburg.orf.at“. Die weitere Route führe noch durch vier Länder, am 4. September sollen die elf Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen im Ziel in Barcelona wieder zusammentreffen. Der Großteil des Starterfeldes fährt mit Tesla E-Cars, lediglich das chinesische Team tritt mit einem Denza an. Die ungarischen Teilnehmer wiederum versuchen ihr Glück mit dem in ihrer Heimat für den städtischen Nahverkehr entwickelten „Modulo Electric Bus“.

Bericht „salzburg.orf.at“

Webseite Rallye „80edays“

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