Mit Solarzellen, die äußerlich wie Dachziegel wirken, will der US-amerikanische Elektroautohersteller Haushalte zunehmend energieautark machen.
Einige Häuser aus der Serie „Desperate Housewives“ wurden in den Universal Studios mit Tesla-Solardächern ausgestattet. Bild: Tesla / theverge.com
Ende vergangener Woche stellte Tesla-Chef Elon Musk in den Universal Studios in Los Angeles die neuen Solarmodule vor, berichtet „futurezone.at“. Die Photovoltaik-Fliesen seien nicht als solche zu erkennen, sollen in verschiedenen Designs erhältlich sein und ihren Strom an die Powerwall 2 weitergeben, heißt es demnach. Die zweite Generation des Akkus für Privathaushalte fasse mit 14 kWh mehr als doppelt so viel Strom wie sein Vorgänger und enthalte „außerdem einen Wechselrichter, sodass für die Einspeisung von Solarstrom kein zusätzliches Gerät notwendig ist.“

Die Tesla-Solardächer sollen länger halten und eine bessere Dämmung ermöglichen als die üblichen Dächer in den USA, schreibt „Die Welt“ online. Zudem würden damit konventionelle Solar-Panels überflüssig. Das Ziel seien Solardächer, die besser aussehen als ein normales Dach, Strom produzieren, länger halten, eine bessere Isolierung haben und weniger kosten als ein normales Dach und der Strom zusammen, wird Musk in dem Bericht zitiert.

Bedingung für die Markteinführung der Solar-Dachfliesen sei allerdings laut „futurezone.at“ die noch nicht gesicherte Übernahme des Solartechnik-Unternehmens SolarCity. Diese vorausgesetzt, solle das Tesla-Dach ab 2017 zu einem „relativ günstigen“ Preis ausgeliefert werden. Die Powerwall 2 soll ab Dezember mit einem Modulpreis von 5.500 Dollar in den USA ausgeliefert werden, beruft sich „futurezone.at“ auf die Webseite „TechCrunch“.

Bericht „futurezone.at“

Bericht „Die Welt“

Website Tesla 

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