Im Rahmen des Projekts „C3 Mobility“ erforscht die deutsche TU Freiberg mit dem Chemieanlagenbau Chemnitz und Partnern aus der Industrie neue Wege in die CO2-neutrale Mobilität.

Heuer ist bereits ein zweiter Versuch mit der Benzinsyntheseanlage geplant, bei dem weitere 15 bis 25 m³ grünes Benzin produziert werden sollen. Foto: TU Bergakademie Freiber

16.000 Liter „grünes“ Benzin wurden auf der STF-Benzinsyntheseanlage der TU Freiberg produziert, heißt es in einer Mitteilung. Zum Einsatz kam Biomethanol, das entweder allein aus Kohlendioxid, Strom und Wasser oder aus bisher verbrannten Abfällen und regenerativ gewonnenem Wasserstoff erzeugt werden könne – ohne fossile Brennstoffe. Dies ermögliche gegenüber bisherigen Alternativen eine fast CO2-neutrale Herstellung.

In der nächsten Zeit wolle man Syntheseverfahren und Versuchsergebnisse analysieren, um die Prozessparameter zu optimieren, so die TU Freiberg. An Entwicklung und Testung fortschrittlicher Katalysatoren für zukünftige Kraftstoffe werden außerdem gearbeitet: Neben einem für Autos tauglichen Treibstoff möchte das Team laut „Trends der Zukunft“ demnächst auch umweltfreundliches Kerosin produzieren. (cst)

TU Freiberg 

Bericht „Trends der Zukunft“ 

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