Erstmals war der E-Auto-Hersteller Tesla an der Börse mehr wert als Volkswagen, Daimler oder BMW.

Alles voll: Teslas werden immer mehr – und der Aktienkurs steigt. Foto: Starmühler
Alles voll: Teslas werden immer mehr – und der Aktienkurs steigt. Foto: Starmühler

Langsam aber sicher verstehen die Hersteller konventioneller Automobilie, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Jedenfalls scheint das an den internationalen Börsen so zu sein. Denn erstmal übersprang der US-Autobauer Tesla die magische 100-Milliarden-Dollar-Marke. So viel ist die Firma zumindest kurzfristig, am 22.1.2020, an der Börse wert gewesen. Und damit ließen die Elektroautobauer den Börse-Großmeister Volkswagen hinter sich (99,25 Mrd. Dollar), aber selbstverständlich auch Daimler, der mit 53,88 Mrd. Doller nur mehr rund halb so viel wert ist wie Tesla. Detto BMW mit 50,75 Mrd. Dollar Börsekapitalisierung.

Der „100-Milliarden-Dollar-Schicker“
Den „100-Milliarden-Dollar-Schocker“ nennt das US/D-Kommentator Mario Herger. Und weiter: „Es werden nun einige einwenden, dass die Börsenbewertung ja "Phantasiewerte" seien, und die deutschen Unternehmen besser aufgestellt seien, als sie in der Öffentlichkeit scheinen mögen. Spoiler: Nein! Diesen Selbstbetrug sollten wir nicht mehr aufrechterhalten. Und das gerne eingewandte Argument, dass "Tesla erst mal zeigen muss, dass..." ist nicht einmal mehr langweilig.“(Herger).

Digitalkonzern statt Autobauer
Investoren scheinen Tesla klar in die Riege der Digitalkonzerne einzuordnen (die an den Börsen etwa zehn mal mehr Wert haben)

Tesla
Volkswagen
Mario Herger

(hst)
Redaktioneller Hinweis: Der Verfasser dieses Textes ist im Besitz von einer (leider) ganz geringen Anzahl von Tesla-Aktien.

 

 

 

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