„Coming soon!“. Noch immer lassen sich die Hersteller Zeit mit neuen Elektroautos, die lange Strecken schaffen. Aber ...

Hübsch, aber erst im Anrollen: Der Mini Cooper SE. Foto: Starmühler
Hübsch, aber erst im Anrollen: Der Mini Cooper SE. Foto: Starmühler

... immerhin stellen nun immer mehr Herrsteller ihre Elektrovarianten vor. In Wien, anlässlich der „Autoshow“ auf dem Messegelände, durften sich die Organisatoren der E-Mobility-Area (Lead: Instadrive) über ein Mehrfaches an Platz freuen, die ausgestellten Objekte des Begehrens sind allerdings vielfach schon gute alte Bekannte. Die Sensationen blieben aus, die Reichweiten sind nach wie vor oft so kurz wie die Lieferzeiten lang. Und die Preise bleiben geschmalzen. Aber immerhin: Praktisch alle Aussteller zieren sich mittlerweile mit ihren elektrischen Modellen. Manche, wenn nicht die meisten sind allerdings noch gar nicht oder nur in homöopathischen Dosen vorhanden.

IMG 20200115 181852 resized 20200115 070115880Zur Eröffnung besuchte auch die neue „Klimaministerin“ Leonore Gewessler die E-Mobility-Area und unterstrich damit eine gewisse Schwerpunktsetzung der Politik.

Vokswagen futuristisch
Ein Konzern, der es wirklich ernst mit der Elektro-Mobilität meint, leuchtet dementsprechend heraus: der ID.3 besticht mit dem Design des Cockpits und ist neben dem ID.Roomzz platziert. Bei dem ist der ganze Innenraum aus der Zukunft nach Wien gekommen, scheint es. Die längsverschiebbaren Türen machen etwas her. e-up! sowie den e-Golf und der Porsche Porsche Taycan Turbo S sind ebenfalls hereingerollt worden. Genauso wie der Audi e-tron 50 sowie der kommende e-tron Sportback.

Platzhirsch Renault
Der ZOE ist zwar schon arriviert – aber das ist eben auch ein Plus. Renault verweist konsequenterweise in Wien auf ein immer dichteres Händler- und Servicenetz für das regelmäig in den TOP 3-Verkaufslisten zu findenden ZOE.

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Geringe Reichweite
Schön ist er schon, aber wer möchte ein Fahrzeug wie den Mini Cooper SE wirklich kaufen, der zwar 42.500 Euro brutto kostet, aber nur 232 Kilometer weit mit seiner 32,6 kWh-Batterie kommt. Laut WLTP-Norm. Immerhin, der Cooper SE ist wenigstens eines der raren neuen Modelle unter den ausgestellten E-Fahrzeugen. An der Tür ist er übrigens mit einem Schriftzug „COMING SOON !“ beklebt.

Novität aus China
China brachte auch eine Novität nach Wien: der erstmals gezeigte JAC e-52 schafft aber nach WLTP auch nur 275 Kilometer, dann ist die 40-kWh-Batterie leer. 32.790 Euro brutto sind zu berappen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 kmh.

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Der JAZ schafft 275 km und kostet 32.750 Euro. Foto: Starmühler

Neues Laden
Interesse rief dafür ein innovatives Ladesystem des Grazer Start-Ups Easelink hervor. 20 Personen arbeiten an der Serienreife ihres Prototypen, der in Wien vorgestellt wurde: Ein Stempel fährt mechanisch aus und verbindet die Bodenplatte mit dem Auto. Conduktives Laden nennendas die Grazer. Könnte den Ladevorgang revolutionieren. Noch ist aber kein Großserienpartner in Sicht. Easlink-Webseite

(hst)

Vienna Autoshow 2020

 

 

 

 

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