Unternehmensmeldung

Solarthermie-Special: Klimafonds finanziert Machbarkeitsstudien für Anlagen in Betrieben und Wärmenetzen.

Nahwärme-Eugendorf: 772m² Sonnenkollektorfläche sind am Dach des Heizwerkes installiert.. Quelle: Nahwärme Eugendorf

Im Großanlagen-Förderprogramm 2020 des Klimafonds werden heuer auch Machbarkeitsstudien unterstützt, um Unternehmen und Heizwerke zu solaren Großanlagen zu ermuntern.

Im August wurde das Förderprogramm 2020 des Klimafonds für Solare Großanlagen in Betrieben und Wärmenetzen gestartet. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der Investitionskosten. Neu ist die Förderung von Machbarkeitsstudien, zur Vorbereitung von Investitionen in Großanlagen. Es werden Machbarkeitsstudien für solare Großanlagen ab 5.000 m2 mit bis zu 100 % gefördert. Derart große Anlagen sind vor allem in der Fernwärme und der Industrie gefragt, wo enorme Wärmemengen benötigt werden.

Der Klimafonds unterstützt die Planung und Projektierung der Großanlagen samt dazugehöriger Komponenten. „Ein Beispiel sind Biomasse-Nahwärmeanlagen, wo es im Sommer zu längerer Teillast kommen kann, was dem Kessel auf Dauer schadet. Hier könnte eine solare Großanlage den Sommerbetrieb übernehmen“, sagt Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar.

Die Machbarkeitsstudien beschreiben die Umsetzungsmöglichkeit von solarthermischen Großanlagen auf der Detaillierungsebene einer Entwurfsplanung und beinhalten die Abklärung behördlicher Auflagen. Die Hälfte der Unterstützung wird bei Auftragsvergabe bezahlt, der Rest nach Abnahme des Endberichts. Die Honorare liegen zwischen 35.000 und fast 100.000 Euro. Die Details der Beauftragung von Machbarkeitsstudien findet man im Förderleitfaden unter https://www.klimafonds.gv.at/call/solarthermie-solare-grossanlagen-2020/

Förderungen für Machbarkeitsstudien Solare Großprojekte

Förderungshöhen für Machbarkeitsstudien. Quelle: Klimafonds-Leitfaden


Rückfragehinweis:
Verband Austria Solar
DI Roger Hackstock (Geschäftsführer)
Tel: +43 664 2521645
roger.hackstock@austriasolar.at

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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