Betriebe können viel für das Eindämmen der Epidemie tun. Hier Infos, die Sie an Ihre Mitarbeiter weitergeben können.

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Die ETH-Professorin Viola Vogel weist auf weitere Möglichkeiten hin, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Screen: Website der ETH-Zürich

Zehntausende Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz und in ganz Europa haben auf mehr oder weniger intensiven Home-Office-Betrieb umgestellt. Damit unterstützen sie die Regierungen der Länder im Bemühen um die rasche Eindämmung des Corona-Virus.

Die Baubranchen reagieren unterschiedlich, jedenfalls werden die Verwaltungszentren eher geschlossen und auf Homoffice umgestellt, viele Installationsarbeiten werden verschoben. Es gilt das Motto: Nur die wichtigsten Arbeiten sollen sofort erledigt werden, weniger Wichtiges wird wohl auf nach Ostern verschoben.

energie-bau.at hat hier für Sie noch einige Informationen zum Virus gesammelt – die Sie im Betrieb und im privaten Bereich gerne weiterverbreiten können. Nicht nur das richtige Händewaschen gehört zu den Abwehrmechanismen.

So können Sie Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen informieren und auf den Ernst der Situation aufmerksam machen:

Grundsätzlich sollten alle Mitarbeiter*innen wissen: Es ist jetzt wichtig, die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung ernst zu nehmen. Sie sind ABSOLUT NOTWENDIG! Die kommenden Tage sind entscheidend für das Abflachen der Übertragungsraten, jeder sollte seinen Beitrag leisten und die Situation ernst nehmen!

Das bedeutet: nur aus dem Haus gehen zum ...
1) Einkaufen von Lebensmitteln/Medikamenten
2) Arbeit gehen (wenn dies notwendig zum Erhalt der wichtigsten Infrastrukturen ist)
3) Schwache und Kranke zu unterstützen.

Wir müssen die Übertragungsgeschwindigkeit des Virus jetzt massiv einbremsen um die Spitäler nicht zum Kollabieren zu bringen. Natürlich kann man weiterhin in die Natur und spazieren gehen, aber bitte mit Abstand und alleine. Grundsätzlich gilt es Panik und Angst zu vermeiden und Vertrauen zu vermitteln; 

Hier noch interessante Corona-Infos (zusammengestellt von Philippe Narval/Forum Alpbach, Österreich), die noch nicht so bekannt sind:

Einen guten Informationsüberblick bieten die Podcasts des Chefvirologen der Charite Berlin Christian Drosten: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Virologe-Drosten-im-NDR-Info-Podcast,podcastcoronavirus100.html   

Eric Feigl-Ding (Epidemiologe in Harvard) gibt auf Englisch auf Twitter gute Informationen zur internationalen Lage:  @DrEricDing 

Jeder kann mit verbessertem Selbstschutz auch das Erkrankungsrisiko senken; hier ein Post von Viola Vogel, Professorin für Angewandte Mechanobiologie an der ETH Zürich dazu: https://ethz.ch/content/main/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2020/03/zukunftsblog-viola-vogel-mit-atemwegspflege-das-infektionsrisiko-senken.html

(hst)

 

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