Unternehmensmeldung

Rund 5.000 Mal wurden 350 Leuchttürme des Passivhaus-Baus im Rahmen des „PM - passathon 2020“ angeradelt.

passathon
Der Passivhaus-Marathon geht in die Verlängerung. Screen: passathon

Trotz der Corona-Pandemie entwickelte sich der passathon 2020 – RACE FOR FUTURE durch die individuelle App-Variante in Kooperation mit Österreich radelt zum  Erfolg. Der passathon 2020 konnte durch das neue Format auf 8 Bundesländer mit 16 Routen ausgedehnt werden und erstreckte sich damit auf 1.100 km Radstrecke von der Ungarischen bis zur Schweizer Grenze quer durch ganz Österreich.

Der passathon 2020 – RACE FOR FUTURE zeigte mit gleich 350 klimaschonenden Leuchtturmobjekten so viele nachhaltige Gebäude wie nie zuvor in Österreich. Besonders beeindruckend die 5,3 Terrawattstunden (5,3 Mrd. kWh) an Primärenergie, welche durch diese Gebäudequalität gegenüber konventionellen Gebäuden über 40 Jahre eingespart wird. Dies entspricht der Jahresleistung von fünf Donaukraftwerken á la Freudenau und macht deutlich, wie entscheidend es im Gebäudesektor ist, auf höchste Energieeffizienz und Erneuerbare Energien gemeinsam zu setzen. Diese Potentiale gilt es vor allem bei der Verbesserung der Bauordnung, wie auch sonstigen Regulierungen und Förderungen zu heben. Denn in Österreich ist der Energiebedarf weiterhin am Ansteigen und konterkariert damit eine naturverträgliche 100 Prozent Deckung mit Erneuerbarer Energie bis 2030. Die 350 Objekte verfügen über eine Energiebezugsfläche von 1,01 Millionen Quadratmeter.

Sieger hat 303 Leuchttürme in nur 3 Wochen erradelt
Der eifrigste passathon-Teilnehmer kam aus Salzburg und erradelte 303 Leuchttürme in nur 3 Wochen. An manchen Tagen war er bis 1 Uhr nachts am Rad, um noch die letzten Leuchttürme auf einer Route einzusammeln. Seinen Erfolg verdankt er auch seiner akribischen Umsetzung jeder einzelnen Effizienzmaßnahme beim Rad und weiß genau Bescheid, wieviel Watt jede einzelne Maßnahme dabei einspart. Zwei Wiener erradelten ebenfalls eine GOLD PASSATHON TROPHY. Die SILBER PASSATHON TROPHY erradelte eine Vorarlbergerin, auf die weitere 6 VorarlbergerInnen mit der BRONZE PASSATHON TROPHY folgen. Insgesamt registrierten sich über 1.200 TeilnehmerInnen in den 8 Wochen mit der App für den passathon. Diese registrierten TeilnehmerInnen haben zu den Leuchtturmobjekten 14.100 km (ohne An-/Rückfahrt) zurückgelegt und dabei 2.490 kg CO2 gespart und 420.000 Kilokalorien verbrannt. Darüber hinaus gab es noch zahlreiche TeilnehmerInnen, welche ohne App und damit ohne offizielle Wertung zu den Leuchttürmen radelten.

Passathon 2020 – RACE FOR FUTURE in einem turbulenten Jahr
Als mit der Corona-Pandemie im März der Lockdown in Österreich kam, waren die Vorbereitungen für den passathon 2020 bereits ziemlich abgeschlossen. Da die vier regionalen passathons in Wien, Innsbruck, Rheintal und Wörthersee mit rund 120 Leuchtturmobjekten als Gruppenveranstaltungen mit mehreren Hundert bis Tausend TeilnehmerInnen konzipiert waren, wurden zunächst die Austragungstermine zweimal verschoben bevor die Totalabsage im Raum stand. Die alternative Lösung fand sich in einer Kooperation mit dem Energieinstitut Vorarlberg, dem technischen Koordinator von Österreich radelt, deren App für die Aktion „Speichenkobolde“ ideal für die Adaptierung zur individuellen Austragung des passathons geeignet war.

Mehr zum passathon finden Sie hier.

 

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite benutzerfreundlicher zu gestalten. Wenn Sie diese Webseite nutzen, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.