Unternehmensmeldung
Die alle zwei Jahre stattfindenden Viega-Fachsymposien geben fast schon traditionell einen umfassenden Überblick, welche Zukunftstrends in der Technischen Gebäude­ausrüstung zu erwarten sind. Entsprechend groß ist das Interesse der Fachwelt: Zu der aktuellen Symposiumsreihe „Trinkwassergüte und Energieeffizienz – vernetzt durch digitale Prozesse“ konnte Viega an 16 Veranstaltungsorten in Österreich und Deutschland mehr als 4.000 Fachplaner und planende Installateure begrüßen.
„Trinkwassergüte und Energieeffizienz – vernetzt durch digitale Prozesse“ zog diesmal mehr als 4.000 Fachplaner und planende Installateure an, hier in Salzburg. Foto: Viega
Christian Rüsche, Geschäftsführer von Viega Österreich, sieht sich durch die hohe Besucherzahl genauso wie durch das lebhafte Feedback der Teilnehmer in der Themenwahl bestätigt: „Ziel unserer Symposien ist es, die Experten der TGA auf die wesentlichen technischen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen der kommenden Jahre vorzubereiten. Die Digitalisierung der Haustechnik mit Fokus auf dem Erhalt der Trink­wasser­güte sowie die gleichzeitige Verbesserung der Energieeffizienz gehören eindeutig zu diesen Zukunftsthemen.“

In der jetzt zu Ende gegangenen Fachsymposiums-Reihe skizzierte Viega dafür aber nicht nur den theoretischen Hintergrund, sondern schlug anhand des konsequent integral mit der Methodik Building Information Modeling (BIM) geplanten Viega-Seminarcenters „Viega World“ in Attendorn (Deutschland) zugleich die Brücke in die Praxis. Zentrale Stichworte wie der Erhalt der Trinkwassergüte bei reduziertem Primärenergieeinsatz oder die Nutzung digitaler Prozesse zur ganzheitlichen Überwachung von Trinkwasseranlagen durch das Trinkwasser-Management-System „AquaVip Solutions“ bekamen dadurch sofort eine plastische Dimension.

Wie tagesaktuell und wichtig die Verknüpfung der Themenkomplexe Trinkwasserhygiene, Energieeffizienz und Digitalisierung in der Praxis tatsächlich schon ist, zeigen die Statements von Fachleuten, die zum Auftakt-Symposium in Salzburg dabei waren:

„Wichtige Lösungen gegen riskante Trinkwassertemperaturen“
Christoph Ferlin, Geschäftsführer der Ferlin GmbH aus St. Paul im Lavanttal (Kärnten), nannte beispielsweise ein Phänomen, das sich mittlerweile selbst in kleineren Städten bemerkbar macht: „Sowohl auf der Versorgerseite also auch innerhalb von Gebäuden verändern sich zunehmend die Temperaturparameter. Richtig kaltes Trinkwasser am Hausanschluss gibt es in den Großstädten praktisch gar nicht mehr. Damit ist der Erhalt der Trinkwassergüte schon mit der Einspeisung ins Haus gefährdet, und wir als TGA-Fachleute brauchen dafür dringend Lösungen.“Eine weitere Bedrohung für die Trinkwasserhygiene sieht der Meister für Sanitär, Heizung und Lüftung gerade in seiner Region durch die häufigen Leerstände von Ferienhäusern: „Aus dem neuen Trinkwasser-Management-System von Viega lassen sich aber viele wertvolle Erkenntnisse ableiten, wie eine hygienische Trinkwasser-Installation auch in Zukunft sicherzustellen ist, beispielsweise mit aktiver Kühlung von Trinkwasser kalt und zentral gesteuerten Spülsystemen.“

Ergänzend dazu war für Werner Müllner, Geschäftsführer der Energieberatung & Haustechnik Müllner GmbH aus Dornbirn, vor allem die intensive Betrachtung der Warmwasserseite ein wichtiger Beitrag auf dem Symposium in Salzburg. „Legionellen werden immer resistenter gegen hohe Temperaturen. Das steht eigentlich völlig im Gegensatz zu einer Reduzierung der Warmwassertemperaturen, um Energie zu sparen. Die Komponente der Ultrafiltration im vorgestellten Viega-Trinkwasser-Management-System weist in eine neue Richtung“, nahm der Ingenieur aus Vorarlberg diesen wichtigen Impuls mit.

„Die Digitalisierung der TGA wird immer konkreter!“
Mindestens genauso aufmerksam verfolgte Ingenieur Müllner die Ausführungen zu BIM: „Als mittelständisches Ingenieurbüro haben wir bereits die Weichen für den Einsatz von BIM gestellt. Denn die Digitalisierung der TGA wird immer konkreter. Das machte das Beispiel der ‚Viega World‘ deutlich, anhand dessen sehr praktische Ansatzpunkte zur Gestaltung eines BIM-Workflows aufgezeigt wurden. Wertvoll waren auch die Ausführungen zu den vertragsrechtlichen Rahmenbedingungen, wenn Leistungen nach BIM gefordert werden“, zieht Ingenieur Müllner wie die meisten Besucher ein äußerst positives Fazit der Veranstaltung. 

VDI-Fachbuch zum Thema
Zu den Fachsymposien „Trinkwassergüte und Energieeffizienz – vernetzt durch digitale Prozesse“ hat der VDI-Verlag ein rund 380 Seiten starkes Fachbuch mit dem Titel „Gebäudetechnik als Strukturgeber für Bau- und Betriebsprozesse“ herausgegeben. In mehreren klar gegliederten Kapiteln sind dabei die Vorträge des Fachsymposiums nochmals deutlich vertiefend zusammengefasst und um eine Vielzahl von Abbildungen erweitert. Das Vorwort ist von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.Das Fachbuch ist unter der ISBN-Nummer 978-3-662-58156-8 im Verlag springer-vieweg erschienen und auch als eBook erhältlich unter der ISBN-Nummer 978-3-662-58157-5.

Hinweis: Die Meldung wurde von dem genannten Unternehmen verfasst. Das energie:bau Magazin übernimmt für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte keine Haftung.

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