Im vergangenen Jahr hat im niederländischen Tilburg eine Busstation eröffnet, die autonom und selbstversorgend ohne Stromleitungen auskommt.

Die Überdachung erstreckt sich gemäß „architektur Fachmagazin“von 14 bis 30 Metern in die Breite und hat gezackte Stellen in der sonst runden Kontur. Foto: cepezed | Lucas van der Wee

Die von cepezed architects entworfene Station ist Teil einer breiten Erneuerung des Transportnetzes in Tilburg, berichtet „architektur Fachmagazin“ online. Die minimalistisch überdachte Konstruktion ruhe auf dünnen Säulen und forme eine dreieckige Rundstrecke mit einer Länge von über 160 Metern und mit 250 m² Solarpaneelen bestückt, heißt es. Diese „erzeugen genügend Energie für sämtliche Funktionen der Station.“

Die Abdeckung, die bei Tag Schatten spendet, werde durch die auf der Folie angebrachte Beleuchtung in der Nacht „zu einem leuchtenden Baldachin und vermittelt den Reisenden ein Gefühl der Sicherheit.“ Auch an eine Erweiterung der Funktionalität wurde gedacht: Laut „architektur Fachmagazin“ könne etwa eine zusätzliche Verkabelung für das Laden von Elektrobussen eingezogen werden, die metallenen Sitzbänke seien außerdem beheizbar. (cst)

Bericht „architektur Fachmagazin“ 

Webseite cepezed architects 

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