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FAQ Windkraft
   

Was passiert wenn der Wind nicht bläst?

Der Wind ist launisch und passt nicht immer zum Energiebedarf der Verbraucher. Eine Flaute muss mit Energie aus anderen Regionen und Kraftwerken ausgeglichen werden. weiterlesen
   

Vertreiben Windkraftanlagen das Wild?

Während der Errichtungsphase meidet vor allem das Niederwild die Baustelle, kehrt aber bald danach zurück. Selbst an den Standorten mit den meisten Windrädern werden von der Jägerschaft keine nennenswerten Probleme gemeldet.
   

Warum sind Windkraftanlagen so groß?

Je höher der Turm, desto besser sind die Windverhältnisse.
   

Dürfen Energieversorgungsunternehmen Windkraftanlagen vom Netz nehmen und wieder zuschalten - je nachdem ob Strom benötigt wird oder nicht?

Nein. Technisch gesehen können die Anlagen zwar abgeschaltet werden - etwa bei Gefahr im Verzug oder bei Leitungsarbeiten - rechtlich ist der jeweilige E-Netzbetreiber aber verpflichtet, jede Kilowattstunde zu übernehmen. Diese Regelung wurde auch von den Energieversorgern genau eingehalten.
   

Welches Potenzial hat die Windenergie für die Stromversorgung unserer Gesellschaft?

Das physikalische Potenzial der erneuerbaren Energieträger ist enorm: Allein die Sonneneinstrahlung auf der Erde würde ausreichen, den Energiebedarf der Menschen über 10.000 Mal zu decken. weiterlesen
   

Sind Windkraftanlagen laut?

Windkraftanlagen verursachen beim Betrieb Geräusche. Die Geräusche von Windrädern werden dann besonders wahrgenommen, wenn sie nicht von anderen Geräuschen übertönt werden. weiterlesen
   

Können Windkraftanlagen konventionelle Kraftwerke einsparen?

Natürlich kann ein Elektrizitätssystem nicht zu 100 Prozent aus Windkraftanlagen bestehen. Windkraft ist aber in einem Verbund aus allen Erneuerbaren Energien zu sehen, der aus Wasser- Biomasse- Sonnen- und Windkraftanlagen besteht, in welchem sich diese Energieerzeugungsformen gegenseitig ergänzen. In jedem Elektrizitätssystem muss es Reservekapazitäten geben, die nur dann eingesetzt werden, wenn man sie braucht. In Österreich stellen die bestehenden Speicherkraftwerke die Ausgleichskraftwerke für die Windenergie dar. Durch Windkraft werden vor allem teure Stromimporte vermindert.
   

Verteuert Windenergie den Strompreis?

2003 hat der Windstromanteil in Österreich die 1-Prozent-Marke überschritten. Ohne die Entlastung durch vermiedene Umweltschäden zu berücksichtigen, muss jeder österreichische Haushalt für ein Prozent Windstrom knapp 2 € pro Jahr mehr bezahlen als für Billigstrom von internationalen Strombörsen. Das entspricht 0,3 Prozent der gesamten Stromkosten. In Österreich soll die Windkraft in den nächsten Jahren auf 3 bis 4Prozent ausgebaut werden. Durch den Austausch nur einer Glühlampe gegen eine Energiesparlampe spart man hingegen 10 € in einem Jahr.
   

Ist Windenergie nicht sehr teuer?

Die Kosten für die Erzeugung einer Kilowattstunde Windenergie in Ostösterreich betragen rund 7,8 Cent. Atom- oder Kohlestrom kostet an den Strombörsen derzeit knapp über 3 Cent / kWh. Externe Kosten für die Volkswirtschaft (Umweltbeeinträchtigungen durch Abgase etc.) fallen im Vergleich zur herkömmlichen Energieerzeugung keine an. Außerdem sind mit der Nutzung von Windenergie keinerlei Gefahren verbunden.
   

Braucht die Erzeugung von einer Windkraftanlage nicht mehr Strom, als sie selbst produziert?

Schon nach 3 bis 6 Monaten hat eine Windkraftanlage die Energie für ihre Erzeugung wieder eingespielt. Darüber hinaus fallen bei der Stromerzeugung weder Abgase, Abfälle noch Abwässer an.
   

Haben wir in Österreich genug Wind, um Windkraftanlagen sinnvoll zu betreiben?

Das Windpotenzial an den guten Standorten im Weinviertel, in den Alpen und im Nordburgenland ist mit den Windverhältnissen an der norddeutschen Küste vergleichbar. weiterlesen